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Elf Jahre Haft für schwere Misshandlung der Freundin: „Wie seinen Besitz behandelt“

  • Ein 45-Jähriger hat seine 23-jährige Lebensgefährtin so schwer misshandelt, dass sie beinahe gestorben wäre.
  • Erst als sie „dem Tod bereits ganz nah“ war, holte der Mann Hilfe.
  • Vom Landgericht in Bonn wurde der Angeklagte zu einer Haftstrafe von elf Jahren verurteilt.
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Bonn. Das Bonner Landgericht hat einen Angeklagten wegen Vergewaltigung und gefährlicher Körperverletzung zu elf Jahren Haft verurteilt. Wie eine Gerichtssprecherin am Mittwoch mitteilte, hatte der 45-Jährige seine 23-jährige Lebensgefährtin zwei Tage lang in der gemeinsamen Wohnung eingesperrt, misshandelt und vergewaltigt. Als die Frau nach zwei Tagen laut Urteil „dem Tod bereits ganz nah“ gewesen sei, habe der Angeklagte den Notarzt gerufen. Die 23-Jährige wurde reanimiert und überlebte nach einwöchigem Koma.

Laut Urteil war der Angeklagte wütend, weil ihn die Frau verlassen wollte. Vier Jahre hatte das Paar zusammen gelebt. Um den Unterhalt zu finanzieren, habe der Mann die 23-Jährige in Bordelle geschickt. „Er hat sie wie seinen Besitz behandelt“, hieß es im Urteil. Da der Angeklagte noch rechtzeitig Hilfe geholt hatte, wurde er nicht wegen versuchten Totschlags angeklagt.

RND/dpa

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