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Eingestürztes Wohnhaus: Familien nehmen in Surfside Abschied von den Toten

  • Nach dem Einsturz eines Wohnhauses nahe Miami haben Familien und Rettungskräfte eine Trauerfeier abgehalten.
  • Die Suche nach Überlebenden ist inzwischen eingestellt worden.
  • Vermisst werden weiterhin 86 Menschen.
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Surfside. In der Nähe des eingestürzten Wohnhauses bei Miami sind am Mittwochabend Angehörige der Vermissten und Rettungskräfte zu einer Trauerfeier für die Todesopfer zusammengekommen. Ein Rabbiner sprach ein jüdisches Gebet, ein christlicher Priester das Vaterunser. Zuvor war die Suche nach Überlebenden offiziell eingestellt worden.

Blumen und Fotos

Neben den Trümmern hielten Angehörige, Einsatzkräfte und Vertreter der örtlichen Behörden eine Schweigeminute ein. Sie betrachteten Fotos der Vermissten, Botschaften und Blumen, die Angehörige und Passanten an einem Zaun aufgehängt hatten. Rabbiner und Priester trösteten die Trauernden. Ein Hubschrauber der Feuerwehr von Miami-Date überflog die Zeremonie. Zum Abschluss wurde „Fanfare for the Common Man“ von Aaron Copland gespielt.

Die Umstellung von einem Rettungs- zu einem Bergungseinsatz bedeutet nach Angaben der Behörden, dass die Einsatzkräfte nicht länger Suchhunde und Geräte zur Schallortung einsetzen werden. Sie suchen jedoch weiterhin nach den Vermissten. Die Zahl der bestätigten Todesopfer durch das Unglück vom 24. Juni liegt derzeit bei 54, über das Schicksal von 86 Menschen ist nichts bekannt.

RND/AP

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