• Startseite
  • Panorama
  • Einer der jüngsten Toten in Japan: Sumo-Ringer (28) stirbt an Corona

Einer der jüngsten Toten in Japan: Sumo-Ringer (28) stirbt an Corona

  • Ein erst 28-jähriger Sumo-Ringer ist in Japan an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben.
  • Kiyotaka Suetake ist eines der jüngsten Covid-19-Opfer in dem Land.
  • Offenbar hatte der 28-Jährige nach ersten Symptomen Probleme gehabt, sich testen oder behandeln zu lassen.
Anzeige
Anzeige

Tokio. Ein 28-jähriger Sumo-Ringer ist am Mittwoch in Japan an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das teilte der Sumo-Verband mit. Shoubushi, dessen bürgerlicher Name Kiyotaka Suetake war, habe ein multiples Organversagen erlitten. Berichten zufolge ist er der erste Sumo-Ringer, der mit der von dem Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben ist, und eines der jüngsten Todesopfer des Virus in Japan.

Dem Sumo-Verband zufolge bekam der Ringer am 4. April Fieber. Er konnte aber keinen Corona-Test oder ein Krankenhaus finden, bis sich nach vier Tagen seine Symptome verschlechtert hatten. Am 19. April sei er auf eine Intensivstation gebracht worden.

Über 650 Corona-Tote in Japan

Anzeige

Ein großes Sumo-Turnier vom 24. Juni bis 7. Juli in Tokio ist wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Ein Wettkampf im Sommer soll ohne Zuschauer stattfinden.

Anzeige

Japan hat bisher rund 16.000 Coronavirus-Fälle und 657 Tote durch das Virus verzeichnet, wie aus einer Statistik der Johns-Hopkins-Universität hervorgeht.

RND/AP

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen