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Einbrecher locken Familie mit fingiertem Corona-Schreiben aus Wohnung

  • Diebe aus Hessen machten sich die Coronakrise auf kriminelle Weise zunutze.
  • Sie fälschten ein Corona-Schreiben als Vorbereitung für einen Einbruch.
  • Insgesamt konnten sie Taschen und Schmuck im Wert von über 5000 Euro erbeuten.
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Offenbach. Dreiste Ganoven haben eine Familie in Offenbach mit einem fingierten Corona-Schreiben für einen Einbruch aus der Wohnung gelockt. Vermeintlich im Namen des Bundesministeriums der Gesundheit teilten die Kriminellen einem 52-Jährigen in dem gefälschten Schreiben mit, dass er Kontakt mit einer positiv getesteten Person gehabt habe.

Der Mann wurde nach Polizeiangaben vom Mittwoch aufgefordert, sich zu einem bestimmten Zeitpunkt mit seiner ganzen Familie in einer Frankfurter Klinik vorzustellen. Auf dem Weg in die Klinik habe der 52-Jährige dann aber Zweifel bekommen und sei umgedreht. Zurück in der Wohnung musste er am Dienstagabend feststellen, dass zwischenzeitlich eingebrochen worden war.

Einbrecher machten Beute im Wert von über 5000 Euro

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Allerdings rechneten die Ganoven offensichtlich nicht mehr der schnellen Rückkehr und flüchteten Hals über Kopf. Hierbei sollen Zeugen gesehen haben, wie sie mit einem schwarzen Geländewagen das Weite suchten.

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Die Ermittler gehen davon aus, dass die Einbrecher die Wohnung zuvor ausgespäht hatten und darauf warteten, dass die Familie die Wohnung verlässt. Beute machten sie der Polizei zufolge trotz der raschen Rückkehr - Schmuck und Taschen im Wert von rund 5500 Euro.

RND/dpa

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