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Ein Kriegsschiff mit Herz: Zerstörer „Roosevelt“ vertreibt sich die Wartezeit auf der Ostsee

  • Ein amerikanischer Zerstörer präsentierte am Freitag unerwartet ein riesiges Symbol der Liebe.
  • Das US-Kriegsschiff „Roosevelt“ fuhr während einer unfreiwilligen Wartezeit vor Kiel ein großes Herz auf der Ostsee.
  • Dem außergewöhnlichen Kurs war ein missglücktes Einlaufmanöver vorausgegangen.
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Die Besatzung zeigte Herz statt zu meutern. Der lang erwartete Landgang für die 300 Soldatinnen und Soldaten des Zerstörers „Roosevelt“ wurde am Freitag in letzter Sekunde gestrichen – weil es in Kiel für ihr Schiff nicht genug Fender gab. Die großen Hochseefender aus Gummi werden zwischen Schiffe gelegt, damit sich die Bordwände nicht beschädigen.

Die „Roosevelt“ hatte eigentlich an ihrem Schwesterschiff „Thomas Hudner“ festmachen sollen, wie die „Kieler Nachrichten“ berichten. Als eine Berührung der beiden Schiffsrümpfe drohte, gab der Kommandant des US-Schiffs das Anlegemanöver auf und verließ den Kieler Hafen wieder – mit zwei Optionen: entweder es gelänge, die nötigen Fender zu beschaffen, oder man müsse sein Glück am Samstag in Eckernförde versuchen.

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Die Besatzung der „Roosevelt“ nahm das Missgeschick mit Humor. Ihre Wartezeit nutzte die Crew für eine außergewöhnliche Aktion in der Kieler Bucht. Westlich vom Kieler Leuchtturm fuhr der Zerstörer am Nachmittag ein großes Herz auf der Ostsee. Zu sehen ist es auf dem AIS-Infodienst Marinetraffic.

RND/big

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