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Ein Jahr nach Schulbusunglück in Thüringen: Haltestelle verlegt, Trauer bleibt

  • Fast ein Jahr nach dem schrecklichen Schulbusunglück in Thüringen herrscht im Wartburgkreis noch immer Trauer.
  • Die ehemalige Haltestelle wurde inzwischen verlegt.
  • Der Bus war auf eisglatter Strecke abgerutscht und hatte sich überschlagen.
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Berka/Hainich. Bei einem Busunglück vor fast einem Jahr starben im Wartburgkreis (Thüringen) zwei Kinder, viele wurden verletzt. Als Konsequenz aus dem Unfall sei inzwischen die Haltestelle für Busse vor der Grundschule in Berka vor dem Hainich verlegt worden, sagte Karola Hunstock, Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Hainich-Werratal.

„Der Bus hält nun an einer ganz anderen Stelle, etwa 30 Meter vor der Schule“, so Hunstock. Mit der Verlegung der Haltestelle sei es nicht mehr nötig, dass der Bus die Unglücksstrecke nehme, damit die Kinder beim Aussteigen keine Straße überqueren müssen, um ins Schulgebäude zu kommen.

Unfall auf eisglatter Strecke

„Noch immer, auch ein Jahr danach, ist das Unglück in der Erinnerung vieler Menschen und auch in meiner schmerzlich präsent“, sagte Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke). Wenn Kinder auf solch tragische Weise zu Tode kommen, sei das eine Nachricht, die man nicht wieder vergesse.

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Der Unglücksbus war am 23. Januar 2020 auf dem Weg zur Grundschule auf einer eisglatten Steigungsstrecke abgerutscht, hatte sich überschlagen und war in einen Graben gekippt. Zwei acht Jahre alte Kinder starben, viele wurden verletzt. Die Staatsanwaltschaft stellte im Juli die Ermittlungen ein, da kein strafrechtliches Verschulden feststellbar gewesen sei.

RND/dpa

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