• Startseite
  • Panorama
  • Ehefrau im Teich ertränkt: 65-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt

Ehefrau im Teich ertränkt: 65-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt

  • Ein 65-Jähriger hat seine Ehefrau in einem Teich ertränkt.
  • Das Landgericht Potsdam verurteilt den Mann am Donnerstag zu einer lebenslangen Haftstrafe.
  • Laut Staatsanwaltschaft hatte sich die Getötete von ihrem Ehemann getrennt.
Anzeige
Anzeige

Potsdam. Weil er seine Ehefrau ermordet hat, ist ein 65-Jähriger vom Landgericht Potsdam zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Kammer hat den Angeklagten wegen Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung, Nötigung und unerlaubten Führens einer Schusswaffe zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt und die besondere Schwere der Schuld festgestellt, wie das Gericht am Donnerstag mitteilte.

Die Frau hatte sich laut Staatsanwaltschaft von dem Angeklagten trennen wollen und war mit den beiden Kindern ausgezogen. Im Mai 2020 sei dann der 65-Jährige dort aufgetaucht, habe sie mit einem Messer attackiert und ihren Kopf in einem Teich auf dem Grundstück unter Wasser gedrückt. Staatsanwaltschaft und Nebenklage hatten lebenslange Haft beantragt. Die Verteidigung stellte laut Gericht keinen Antrag. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, die Revision zum Bundesgerichtshof ist möglich.

RND/dpa

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen