Durchgefroren und hungrig: Flüchtlinge aus Sattelschlepper befreit

  • Stundenlang sitzen fünf Flüchtlinge auf einem bayerischen Rastplatz in einem Sattelschlepper.
  • Durchgefroren und hungrig alarmieren sie schließlich selbst per Notruf die Polizei.
  • Die befreit die Männer, die in einer Aufnahmeeinrichtung unterkommen sollen.
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Lupburg. Auf der Autobahn 3 bei Parsberg (Landkreis Neumarkt in Bayern) sind fünf Flüchtlinge aus einem Sattelauflieger befreit worden. Die Männer hatten am Mittwochabend mit einem Handy den Notruf gewählt und dann durch Klopfen auf sich aufmerksam gemacht, wie die Polizei mitteilte. Der Lastwagen war zu dem Zeitpunkt schon mehrere Stunden bei Temperaturen um den Gefrierpunkt auf dem Rastplatz Höll geparkt, der Fahrer hatte geschlafen.

Bei der Befreiung durch Rettungskräfte und Polizei waren die Flüchtlinge leicht unterkühlt und erschöpft, aber wohlauf. Nach ersten Polizeierkenntnissen waren die Männer im Alter zwischen 16 und 21 Jahren bereits in Bosnien in den Anhänger gestiegen. Jetzt sollen sie in eine Aufnahmeeinrichtung nach Regensburg gebracht werden.

Der Lkw-Fahrer wurde am Abend von der Polizei festgenommen. Es müsse nun geklärt werden, ob er von der Anwesenheit der Flüchtlinge im Sattelanhänger gewusst und sie bewusst nach Deutschland eingeschleust habe, hieß es von der Polizei.

RND/dpa

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