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Tierschützer entsetzt

Pferd bricht bei Düsseldorfer Schützenumzug tot zusammen – kein weiterer Einsatz der Tiere

Feuerwehrmänner bereiten den Abtransport des toten Pferdes auf der Königsallee vor.

Feuerwehrmänner bereiten den Abtransport des toten Pferdes auf der Königsallee vor.

Düsseldorf. Nach dem plötzlichen Tod eines Pferdes beim Schützenumzug in Düsseldorf hat der Schützenverein als spontane Reaktion auf den weiteren Einsatz von Pferden bei den Feierlichkeiten in diesem Jahr verzichtet. Am Samstag war das Pferd während eines Umzugs auf der Königsallee plötzlich kollabiert und gestorben. Die Ursache wurde noch untersucht.

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Die Schützen seien gleichermaßen wie viele Bürger von dem Vorfall geschockt, sagte Oberst Ernst-Toni Kreuels von den St. Sebastianus-Schützen am Sonntag. „Das Wohl der Tiere liegt uns sehr am Herzen. Wir wollen zeigen, dass wir sofort auf den schrecklichen Vorfall reagieren.“ Demnach würden die Schützen am Sonntag bei Festumzug und Parade zu Fuß gehen, hieß es weiter. Auch Vorstand Lothar Inden zeigte sich in einer Mitteilung zutiefst betroffen.

Schützenumzug in Düsseldorf: Pferd zeigte vorher keine Auffälligkeiten

Das Pferd, das aus einem Reitstall in Ratingen stammte, hatte laut dem Reiter vorher keine Auffälligkeiten gezeigt. Ganz unvermittelt habe es dann kurz gezittert und sei zusammengebrochen, hieß es. Der Reiter konnte rechtzeitig abspringen. Das Tier habe noch mehrfach versucht wieder aufzustehen, sei dabei aber mit dem Kopf auf den Asphalt geschlagen und vor Ort gestorben, hatte der „WDR“ berichtet.

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Passanten und Tierschützer hatten sich entsetzt gezeigt. Peter Höffken, Fachreferent der Tierschutzorganisation PETA, sagte, Pferde in einer lauten, engen und heißen Innenstadt einzusetzen, sei Missbrauch und habe nichts mit Brauchtum oder Tradition zu tun.

RND/dpa

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