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Dritte Corona-Welle in Moskau: Bürgermeister ordnet arbeitsfreie Woche an

  • 7700 neue Corona-Fälle verzeichnet Moskau alleine am Sonntag, so viele wie seit Ende Dezember nicht mehr.
  • Bürgermeister Sergej Sobjanin ordnet deshalb eine arbeitsfreie Woche an.
  • Die Behörden wollen außerdem zusätzliche Anreize für Impfungen schaffen.
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Moskau. Angesichts drastisch steigender Corona-Zahlen in der russischen Hauptstadt Moskau wollen die Behörden mehr Anreize für eine Impfung schaffen. Bis Mitte Juli werden unter Leuten, die sich erstmals impfen lassen, jede Woche fünf Autos verlost, wie Bürgermeister Sergej Sobjanin am Sonntag in seinem Blog schrieb. „Der Hauptgewinn für diejenigen, die sich impfen lassen, ist natürlich nicht mit einem Auto gleichzusetzen - es ist Ihre eigene Gesundheit.“ Für ältere Menschen in Moskau gibt es bereits Geschenkgutscheine nach einer Immunisierung.

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Am Sonntag meldeten die Behörden rund 7700 Neuinfektionen in der 12-Millionen-Einwohner-Metropole - so viele wie seit Ende Dezember nicht mehr. In Europas größter Stadt gelten deshalb wieder Beschränkungen, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. Sobjanin ordnete arbeitsfreie Tage bis zum kommenden Sonntag an. Zudem müssen öffentliche Spielplätze schließen. Restaurants und Clubs dürfen zwischen 23.00 Uhr und 6.00 Uhr keine Gäste mehr empfangen.

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14.700 Neuinfektionen in ganz Russland

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In ganz Russland mit insgesamt rund 146 Millionen Einwohnern wurden am Sonntag 14.700 Neuinfektionen gemeldet worden. Die Hälfte davon entfällt also auf die Hauptstadt Moskau. Um neue Einschränkungen zu vermeiden und eine nachhaltige Verbesserung zu erreichen, müsse mehr geimpft werden, forderte Sobjanin. Viele Menschen in Russland stehen einer Corona-Impfung skeptisch gegenüber.

RND/dpa

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