Dresden überschreitet Corona-Grenzwert: Maskenpflicht erweitert

  • Auch die sächsische Landeshauptstadt Dresden gilt ab sofort als Risikogebiet.
  • Der kritische Schwellenwert lag in der Stadt zuletzt bei 57.
  • Die Bürger müssen sich nun auf weitere Beschränkungen einstellen.
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Dresden. Dresden hat einen kritischen Schwellenwert bei der Zahl der Neuinfektionen überschritten und gilt nun als Risikogebiet. Der Inzidenzwert lag nach Angaben der Stadtverwaltung vom Freitag zuletzt bei 57. Binnen eines Tages kamen 12 Neuinfektionen dazu. Die Stadt erlässt daher zum 27. Oktober eine Allgemeinverfügung, die mehr Beschränkungen vorsieht. Damit soll den Bürgern eine Übergangsfrist und die Möglichkeit für Fragen eingeräumt werden, hieß es.

Zu den Auflagen gehören die Erhebung von personenbezogenen Daten beim Besuch von Veranstaltungen und in der Gastronomie, eine Sperrstunde ab 22.00 Uhr, eine Ausweitung der Maskenpflicht unter anderem auf Bahnhöfe, Wochenmärkte, Haltestellen und „belebte Innenstadtlagen“. Bei Feiern zu Hause oder in angemieteten Räumen sind höchstens zehn Personen erlaubt, bei Sport- und Großveranstaltungen maximal 100.

„Die Geschwindigkeit, mit der sich das Virus im Moment in unserer Stadt und unserer Region ‎verbreitet, macht weitere Einschränkungen in jedem Fall erforderlich“, begründete Oberbürgermeister ‎Dirk Hilbert‎ (FDP) die Entscheidung.

RND/dpa

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