Polizei findet Weltkriegsmunition in Wohnung - Sprengung

  • In einem Dortmunder Wohngebiet findet die Polizei bei einer Durchsuchung verdächtige Substanzen.
  • Eine Spezialeinheit der Feuerwehr untersucht die womöglich gefährlichen Stoffe.
  • Ein 68-Jähriger wird festgenommen.
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Dortmund. Bei einer Wohnungsdurchsuchung in Dortmund haben Polizisten neben einer größeren Menge verdächtiger Substanzen und verdächtiger Gegenstände auch Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Bei der am Mittwochmorgen begonnenen Aktion wurde eine Mine entdeckt, die Spezialisten am späteren Abend abtransportierten. Sie sollte kontrolliert gesprengt werden, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Es werde deshalb ein Knall zu hören sein. Eine Gefahr bestehe für die Bevölkerung aber nicht, erklärte die Polizei. Den genauen Ort der Sprengung im Raum Lütgendortmund wollten die Einsatzkräfte nicht bekanntgeben. Die Uhrzeit stand zudem zunächst noch nicht fest.

Spezialisten von Feuerwehr und LKA vor Ort

Anlass für die Wohnungsdurchsuchung war der Verdacht des Verstoßes gegen das Waffengesetz. “Dieser Verdacht bestätigte sich bei der Durchsuchung eines Mehrfamilienhauses”, erklärte der Sprecher. Ein 68-jähriger Mann wurde als Tatverdächtiger vorläufig festgenommen. Spezialisten der Feuerwehr sicherten und analysierten die von der Polizei entdeckten verdächtigen Substanzen. Auch Spezialisten des Landeskriminalamtes waren vor Ort im Einsatz. “Wir sind in einem sehr frühen Stadium”, sagte der Sprecher auf die Frage, um welche Stoffe es sich handele. Es würden fortlaufend Materialien herausgetragen.

Der Einsatz in einer Reihenhaussiedlung könnte möglicherweise bis in die Nachtstunden hinein andauern. Die Durchsuchung durch Beamte der Bereitschaftspolizei, die 7.30 Uhr begann, habe sich in verschiedene Bereiche des Mehrfamilienhauses erstreckt, in dem der Mann wohne. Die Volksgartenstraße im Dortmunder Stadtteil Lütgendortmund sei wegen der Aktion wohl noch bis in die Nachtstunden gesperrt. Am späten Abend waren an dem Einsatzort zahlreiche Fahrzeuge der Feuerwehr und dutzende Feuerwehrleute zu sehen. Zu den Hintergründen der Durchsuchungsaktion in der Wohnung wollte sich der Polizeisprecher aus ermittlungstaktischen Gründen nicht äußern.

RND/dpa

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