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Ermittlungen laufen

Nachdem er von einer Psychiatrie abgewiesen wurde? Mann tötet Ehefrau und sich selbst

Die Polizei ermittelt wegen schwerer Körperverletzung gegen zwei Iraner, die am Montagabend eine Frau in der Nähe einer Asylbewerberunterkunft in der Südstadt angegriffen haben.

Ein 56-Jähriger, der seine Frau in Dortmund getötet haben soll und dann Suizid beging, hatte psychische Probleme und womöglich vergeblich um Aufnahme in die Psychiatrie gebeten. (Symbolbild)

Dortmund. Ein 56-Jähriger, der seine Frau in Dortmund getötet haben soll und dann Suizid beging, hatte psychische Probleme und womöglich vergeblich um Aufnahme in die Psychiatrie gebeten. Welches Ausmaß seine psychischen Probleme hatten, sei noch nicht klar, sagte Staatsanwältin Milena Klement am Dienstag. Laut „Bild“ hatte der Mann am Tag vor der mutmaßlichen Tat in einer Fachklinik um Aufnahme gebeten, war aber abgewiesen worden. Auch um diese offene Frage gehe es bei den laufenden Ermittlungen, ergänzte die Staatsanwältin.

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Laut „Bild“ hatte der Mann in der psychiatrischen Klinik in Dortmund am vergangenen Freitag von Wahnvorstellungen berichtet und angegeben, dass er den Drang spüre, sich und anderen Gewalt anzutun. Er sei abgewiesen worden mit dem Hinweis, er solle sich am Montag an seinen Hausarzt wenden. Laut Staatsanwältin gibt es nach bisherigem Ermittlungsstand keinen Hinweis auf Wahnvorstellungen. Zeugen, die zum „Randgeschehen“ vernommen werden sollten, würden auch zu den psychischen Problemen des Mannes befragt.

Frau stirbt durch stumpfe Gewalteinwirkung

Der 56-Jährige soll seine Ehefrau getötet haben. Laut Obduktion starb die 42-Jährige durch stumpfe Gewalteinwirkung auf den Kopf, berichtete Klement. Der Mann hatte am Samstagmorgen die Polizei zu seiner Wohnung gerufen und um Hilfe gebeten. Als die Beamten dann im Treppenhaus waren, sprang er aus einem Fenster im zweiten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses und starb.

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Haben Sie Suizidgedanken? Dann wenden Sie sich bitte an folgende Rufnummern:

Telefonhotline (kostenfrei, 24 h), auch Auskunft über lokale Hilfsdienste:

(0800) 111 0 111 (ev.)

(0800) 111 0 222 (rk.)

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(0800) 111 0 333 (für Kinder / Jugendliche) E-Mail unter www.telefonseelsorge.de

RND/dpa

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