• Startseite
  • Panorama
  • DLRG meldet mehr Badetote: 116 Menschen ertrinken allein im Juni und Juli in Deutschland

DLRG meldet mehr Badetote: 116 Menschen ertrinken allein im Juni und Juli in Deutschland

  • Nach Angaben des DLRG ist die Zahl der Badeunfälle in diesem Jahr leicht gestiegen.
  • Die meisten Menschen ertranken in Bayern.
  • Weiterhin gelten unbewachtes Baden, Leichtsinn und Alkoholeinfluss zu den häufigsten Gründen für das Ertrinken.
Anzeige
Anzeige

Berlin. Die Zahl der tödlichen Badeunfälle ist in diesem Sommer im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Mindestens 116 Menschen verunglückten im Juni und Juli beim Baden, wie aus einer vorläufigen Bilanz der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) vom Donnerstag hervorgeht. Im vergangenen Jahr ertranken im gleichen Zeitraum bis zum Stichtag am 21. Juli 95 Menschen.

Nach Angaben der DLRG ging die Zahl der Badetoten in den ersten sieben Monaten im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück. Insgesamt ertranken mindestens 184 Menschen, 8 weniger als 2020. „Die Zahl der Ertrunkenen ist zumeist sehr wetterabhängig“, erklärte DLRG-Präsident Achim Haag laut Mitteilung.

75 Prozent der Ertrunkenen kamen in Seen und Flüssen ums Leben

Die meisten tödlichen Badeunfälle ereigneten sich wieder in Bayern. Dort gab es im bisherigen Jahr 29 Badetote, 5 weniger als 2020. Danach folgten Baden-Württemberg mit 23 Badetoten (einer weniger) und Mecklenburg-Vorpommern mit 21 (12 mehr).

Anzeige

Über 75 Prozent der Ertrunkenen in Deutschland starben in Seen und Flüssen. 79 Prozent waren Männer. Hauptgründe für das Ertrinken: unbewachtes Baden, Leichtsinn, Selbstüberschätzung und Alkoholeinfluss.

RND/dpa

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen