Die älteste Mutter der Welt? 74-jährige Inderin bekommt Zwillinge

  • Eine 74-Jährige hat in Indien am 5. September Zwillinge bekommen.
  • Noch ist ihr Alter nicht bestätigt, doch wäre sie damit die älteste Mutter der Welt.
  • Sie wurde durch Eizellspenden künstlich befruchtet, Mutter und Kinder sind wohlauf.
Anzeige
Anzeige

Kothapet. Die 74-Jährige Erramatti Mangayamma hatte einen Wunsch: Sie wollte Kinder haben. 60 Jahre lang soll sie darauf gewartet haben, eine eigene Familie zu gründen. Mit In-vitro-Fertilisation, also künstlicher Befruchtung durch Eizellspende, soll ihr dies nach übereinstimmenden Medienberichten nun endlich gelungen sein. Am 5. September soll Mangayamma, die aus dem Bundesstaat Andhra Pradesh kommt, zwei Mädchen – Zwillinge – auf die Welt gebracht haben. Ihre erste Geburt.

Noch ist das Alter der Frau nicht bestätigt – doch wäre sie damit die älteste Mutter der Welt. Der biologische Vater der Zwillinge ist ihr Ehemann, Raja Rao, mit dem sie seit 57 Jahren verheiratet sein soll. Bisherige Rekordhalterin war Maria Del Carmen Bousada De Lara, die im Alter von 66 Jahren 2006 zwei Jungen bekam.

Lesen Sie auch: Später Kinderwunsch: Mütter in Deutschland werden immer älter

Weiterlesen nach der Anzeige
Anzeige

Eine Nachbarin, die im Alter von 55 Jahren durch künstliche Befruchtung Mutter geworden ist, soll die 74-Jährige auf die Idee gebracht haben.

Die 74-Jährige hat die Schwangerschaft im Krankenhaus verbracht

Die frisch gebackene Mutter habe die Befruchtung in Los Angeles in einer Privatklinik im Januar vorgenommen – und das, obwohl ihre Wechseljahre bereits fast 25 Jahre zurückliegen. Die Schwangerschaft habe Mangayamma dann im Ahalya Hospital im indischen Kothapet verbracht. Ständig sei ihr Zustand von Kardiologen, Gynäkologen und Ernährungswissenschaftlern überwacht worden. Die Mädchen wurden dort frühzeitig per Kaiserschnitt auf die Welt geholt und sollen je 1,6 Kilogramm wiegen.

Anzeige

Lesen Sie auch: Nur Mut zur Elternzeit, Männer!

Stillen wird die 74-Jährige ihre beiden Mädchen nicht können, ihr Körper produziert keine Milch mehr. Doch sollen die Babys mit Milch aus einer Milchbank gefüttert werden. Zu Befruchtung, Schwangerschaft und Niederkunft von Erramatti Mangayamma sagt Sanakayyala Umashankar, Direktor der Klinik und behandelnder Arzt: „Die Operation verlief reibungslos. Sowohl die Mutter als auch die Säuglinge sind gesund und haben keinerlei Komplikationen. Die Mutter wurde jedoch auf die Intensivstation gebracht, um dem Stress der letzten Stunden zu entkommen.“

Anzeige

RND/goe