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Deutsch-polnische Grenze: Weitere Vorsorgemaßnahmen gegen Schweinepest

  • Der Aufbau eines rund 120 Kilometer langen Zaunes zum Schutz vor der Schweinepest hat bereits begonnen.
  • Nun sollen weitere Vorsorgemaßnahmen getroffen werden.
  • Dazu zählt vor allem die Einrichtung von so genannten “Risikozonen”.
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Berlin. Zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest haben die Behörden in Deutschland und Polen weitere Vorsorgemaßnahmen vereinbart. Auf beiden Seiten der Grenze sollen "Risikozonen" von mindestens acht bis 15 Kilometern mit Vorgaben zur Wildschweinjagd eingerichtet werden, wie das Bundesagrarministerium am Freitag in Berlin mitteilte. Dort soll die Jagd so ausgeübt werden, dass die Tiere nicht über größere Strecken aufgescheucht werden - sondern stattdessen etwa mit Fallen oder vom Hochsitz aus. Die Institute für Tiergesundheit beider Länder sollen den Datenaustausch intensivieren.

Die Tierseuche breitet sich in Polen aus. Das Virus war unter anderem bei einem toten Wildschwein rund 40 Kilometer von der Grenze zu Deutschland entfernt entdeckt worden. In Brandenburg sollte am Freitag - als weiterer Schutz vor einer Einschleppung nach Deutschland - mit dem Bau von Zäunen an der Grenze begonnen werden.

Deutsche Bauern sind besorgt

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Das Bundesagrarministerium appellierte erneut an die Länder, sich für den Fall eines Ausbruchs zu wappnen. Für Menschen ist die Tierseuche ungefährlich. Die deutschen Bauern sind aber besorgt. Beim ersten Nachweis bei einem Wild- oder Hausschwein würde Deutschland den Status als "seuchenfrei" verlieren und es drohten Exportstopps für Schweinefleisch etwa nach Asien.

RND/dpa

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