Junger Delfin stirbt qualvoll in Angelschnüren

  • Ein totes Delfinbaby schockiert Neuseeland – es war in Leinen verwickelt, die ihm schwere, tödliche Wunden zugefügt hatten.
  • Die neuseeländische Naturschutzbehörde Department of Conservation (DoC) wies auf den qualvollen Tod des Tieres hin.
  • Fischer und Angler wurden aufgefordert, ihren Müll künftig verantwortungsvoll zu entsorgen.
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Der Kadaver eines Delfinbabys, das am Tāwharanui Strand nahe der neuseeländischen Hauptstadt Auckland angeschwemmt wurde, hat das dortige Department of Conservation (DoC) hellauf empört.

Der junge Meeresäuger sei eines furchtbaren Todes gestorben, eingewickelt in weggeworfene Angelschnüre, teilte die Naturschutzbehörde mit. Das DoC forderte Bootsbesitzer und Fischer diesbezüglich auf, ihren Müll verantwortungsvoll zu entsorgen.

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Der tote Delfin sei am Wochenende am Strand gefunden worden. Die Schnüre hatten tiefe Wunden in die Schnauze des Tieres gerissen, Fluke und Finnen des Tieres waren beinahe entzwei geschnitten.

Die Naturschutzbehörde betonte die Qualen des Babys und seiner Mutter

Thelma Wilson, Diversitätsranger beim DoC sagte, dass der tragische Tod des Tieres leicht zu vermeiden gewesen wäre. Sie wies auf die entsetzlichen Todesqualen hin, denen das Delfinbaby ausgesetzt gewesen sei. „Das war auch schmerzlich für die Mutter, die es noch gesäugt hat.“

Das Delfinkalb habe ausgesehen, als habe es sich regelrecht in die Schnüre eingewickelt. Möglicherweise sei das Unglück passiert, als es durch Seegras am Meeresboden geschwommen war. „Wir müssen alle unser Scherflein beitragen, um Neuseelands Natur frei von Unrat zu halten“, sagte Wilson dem „New Zealand Herald“. „Müll schadet unserer Natur, dem Boden, den Wasserwegen und den Wildtieren.“

hal/RND

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