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Deich in NRW nach Unwetter aufgeweicht: 300 Menschen müssen Wohnungen verlassen

  • Heftige Unwetter haben einen Deich in Fröndenberg (NRW) aufgeweicht.
  • Rund 300 Menschen müssen deshalb sicherheitshalber ihre Wohnungen verlassen.
  • Es handele sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, teilt der Kreis mit.
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Fröndenberg. Nach den heftigen Regenfällen und Überschwemmungen im nordrhein-westfälischen Fröndenberg müssen wegen eines durchweichten Deiches rund 300 Menschen sicherheitshalber ihre Wohnungen verlassen. Es handele sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, die nur Bewohner von Erdgeschoss- oder Souterrainwohnungen in einem niedrig gelegenen Ortsteil betreffe, sagte eine Kreissprecherin am Montag.

Der Starkregen hatte am Sonntag einen 80 mal 60 Meter großen Teich volllaufen lassen. Nun sei die Deichkrone aufgeweicht. Schlimmstenfalls könne der Deich brechen. „Dann können wir nicht abschätzen, wie viel Wasser ins Tal läuft“, sagte die Kreissprecherin. Polizei und Ordnungsamt seien unterwegs, um die Betroffenen in dem Ortsteil Westick zu informieren. Das Technische Hilfswerk war weiter am dem Teich im Einsatz und pumpte laufend Wasser ab, um den Damm zu entlasten. Außerdem sollten Sandsäcke aufgeschichtet werden.

Am Sonntag hatte ein Gewitter mit heftigen Regenfällen für überflutete Straßen, vollgelaufene Keller und über die Ufer schießende Bäche in der Stadt mit insgesamt rund 21.000 Einwohnern gesorgt. Unter anderem eine Senioreneinrichtung und ein Freibad wurden von Wasser und Schlamm überflutet.

RND/dpa

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