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Dehoga-Chefin zu Regierungsplänen für die Gastronomie: 2G plus wäre eine „Katastrophe“

Sechs leere Stühle stehen vor einem Lokal in der Leipziger Innenstadt.

Am Freitag beraten erneut die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsident und die Bundesregierung zu neuen Corona-Maßnahmen. Zur Debatte steht auch eine bundesweite 2G-plus-Pflicht für Restaurants und Gaststätten. Gastronomische Betriebe dürften dann nur noch von Genesenen und Geimpften mit einem aktuellen Test betreten werden. Im Beschlussentwurf der Ministerpräsidentenkonferenz heißt es dazu: „An diesen Orten können Masken nicht dauerhaft getragen werden, sodass sich die Virusvariante dort besonders leicht überträgt.“

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Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) kritisiert die Pläne der Regierung. Sollte es eine bundesweite 2G-plus-Regel für die Gastronomie geben, wäre das eine „Katastrophe“ für Cafés, Kneipen, Bars und Restaurants, sagt Dehoga-Chefin Ingrid Hartges der „Bild“-Zeitung am Donnerstag.

Ingrid Hartges ist die Geschäftsführerin des Dehoga Bundesverbandes.

Ingrid Hartges ist die Geschäftsführerin des Dehoga Bundesverbandes.

Hartges: Dürfen nicht die Leidtragenden sein

Laut der Zeitung wittert Hartges Kalkül: Die Wirtinnen und Wirte dürften nicht die Leidtragenden sein, wenn die Regierung „offenbar Anreize für die dritte Impfung“ schaffen wolle. Eine höhere Booster-Quote wünsche sich schließlich jede Branche.

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Geboosterte Menschen sind im Falle einer 2G-plus-Regelung laut Beschlussentwurf nämlich von der Testpflicht ausgenommen. Fragwürdig sei außerdem, „auf welcher rechtlichen Grundlage dieser Eingriff steht, wenn weder Inzidenz noch Hospitalisierung eine Rolle spielen“, führt Hartges gegenüber der „Bild“-Zeitung aus.

Dehoga fordert „existenzsichernde Hilfen“

Der Dehoga fordere nun „existenzsichernde Hilfen“ sowie den Ausbau von Impf- und Testkapazitäten. Denn: „Schon jetzt fürchten mehr als die Hälfte unserer Betriebe erneut um ihre Existenz“, sagt die Dehoga-Chefin.

RND/nis

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