Dauerregen setzt Neu-Ulm unter Wasser: „Wir können gar nicht so schnell pumpen“

  • Starke Regenfälle haben das Grundwasser im bayerischen Neu-Ulm um bis zu einen Meter steigen lassen.
  • Die Feuerwehr ist im Dauereinsatz, es gibt Dutzende Einsatzstellen.
  • „Wir können gar nicht so schnell pumpen, wie das Wasser an anderer Stelle wieder eindringt“, heißt es in einer Mitteilung.
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Neu-Ulm. Wegen der starken Regenfälle der vergangenen Tage ist der Grundwasserspiegel in Neu-Ulm in Bayern teils um gut einen Meter gestiegen – und die Feuerwehr ist im Dauereinsatz. Zahlreiche Keller würden volllaufen, teilte die Stadt am Sonntagabend mit. Mehr als 50 Einsatzorte hatte die Feuerwehr bis Sonntagmittag allein im Stadtteil Gerlenhofen. Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger (CSU) verschaffte sich am Nachmittag ein Bild der Lage und dankte den Einsatzkräften.

Eine Entspannung der Lage sei aktuell leider noch nicht in Sicht, weil weitere Regenfälle erwartet würden, hieß es. Michael Ade von der Feuerwehr Gerlenhofen sagte laut Mitteilung: „Das Problem ist nicht das Oberflächenwasser, das Problem ist das Grundwasser. Das Wasser drückt durch Kellerwände, außenliegende Treppenabgänge und sogar durch Fugen und Risse in den Bodenplatten in die Häuser. Wir können gar nicht so schnell pumpen, wie das Wasser an anderer Stelle wieder eindringt.“

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Die Feuerwehr riet allen Anwohnern, die Keller regelmäßig zu kontrollieren – und vor dem Betreten der Räume die Elektrik auszuschalten.

RND/dpa

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