Cottbusser Staatsanwälte ermitteln weiter gegen Attila Hildmann

  • Die Staatsanwaltschaft in Cottbus ermittelt weiter gegen den Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann.
  • Ob er wegen Volksverhetzung angeklagt wird, ist weiter unklar.
  • Zuletzt war Hildmann auf der Corona-Demo am Samstag ausgefallen.
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Cottbus. Ob der Kochbuchautor und Verschwörungsideologe Attila Hildmann in Brandenburg wegen Volksverhetzung im Internet angeklagt wird, ist noch offen. "Die Ermittlungen laufen noch", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Cottbus dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Montag. Aus Berlin seien keine zusätzlichen Ermittlungsverfahren gegen Hildmann übernommen worden, sagte der Sprecher: "Berliner Verfahren führen wir nicht."

Hildmann vorübergehend festgenommen

Die brandenburgischen Strafverfolgungsbehörden sind in diesem Fall für Ermittlungen im Bereich Internetkriminalität zuständig, weil Hildmann seinen Wohnsitz in Brandenburg hat. Die Staatsanwaltschaft Cottbus ist dort Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Internetkriminalität. Die Ermittlungen gegen Hildmann waren im Juli öffentlich bekanntgeworden.

Zuletzt war Hildmann am vergangenen Wochenende bei Demonstrationen von Gegnern der Anti-Corona-Maßnahmen, Rechtsextremen und Verschwörungsideologen in Berlin aufgefallen. Am Samstagabend wurde er dabei vorübergehend festgenommen.

RND/epd

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