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Corona-Verstöße: Polizei löst illegale Geburtstagsparty und Trauerfeier auf

  • Zwei illegale Feiern löst die Polizei am Wochenende in Bremen auf.
  • Ein 19-Jähriger will nicht auf seine Geburtstagsparty verzichten und mietet dafür gleich zwei Wohnungen an.
  • Ebenso verboten ist eine Trauerfeier mit rund 50 Teilnehmern.
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Bremen. Die Polizei hat am Wochenende in Bremen zwei Feiern aufgelöst. Bei einer Party waren 22 junge Gäste. Bei einer privaten Trauerfeier hielten sich bis zu 50 Besucher auf.

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, waren die Beamten am Samstagmorgen wegen einer Party zu einer Dachgeschosswohnung gerufen worden. Dort öffnete niemand die Tür, dafür aber in der Nachbarwohnung, in der sich drei junge Gäste der Party aufhielten. Ein 19-Jähriger gab an, beide Wohnungen über ein Internetportal für eine Geburtstagsfeier gemietet zu haben. Nebenan feierten insgesamt 19 junge Menschen, davon 14 Minderjährige. Die Polizei löste die Party auf und leitete Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen der Verstöße gegen die Corona-Kontaktbeschränkungen ein. Gegen den Vermieter wird wegen Verstoßes gegen das Beherbergungsverbot ermittelt.

Für Trauerfeir: Zelte in Hinterhof aufgestellt

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Im Bremer Stadtteil Blumenthal wurde die Polizei nach Beschwerden über Falschparker und Verkehrsbehinderungen auf eine private Feier aufmerksam. Im Hinterhof einer Wohnung waren Zelte aufgestellt worden. Dort waren bis zu 50 Gäste bei der privaten Trauerfeier, hieß es. Beim Eintreffen der Polizei flüchteten einige der Anwesenden, andere zeigten sich den Ansprachen der Polizei gegenüber uneinsichtig. Die geltenden Hygienemaßnahmen seien nach Polizeiangaben nicht eingehalten worden.

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Die Polizei beendete die Feier und stellte insgesamt 33 Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. Auch die Verkehrsbehinderungen seien beim Einsatz am Samstagnachmittag geahndet worden, heißt es.

RND/dpa

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