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Corona-Verstöße: Durchsuchung bei medizinischer Einrichtung in Bayern

  • Die Polizei hat in Niederbayern eine medizinische Einrichtung durchsucht.
  • Eine 82-Jährige war nach einem Besuch in der Einrichtung an Covid-19 gestorben.
  • Womöglich wurden die Hygienemaßnahmen nicht eingehalten.
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Schaufling. Wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung im Zusammenhang mit einem Corona-Fall hat die Polizei eine medizinische Einrichtung in Niederbayern durchsucht. Es handele sich um ein umfangreiches Ermittlungsverfahren, teilte das Polizeipräsidium Niederbayern am Freitagabend mit.

Die Staatsanwaltschaft Deggendorf und die Kripo Straubing ermittelten demnach unter anderem wegen fahrlässiger Tötung in einem Fall sowie fahrlässiger Körperverletzung in einem weiteren Fall gegen die Einrichtung in Schaufling (Landkreis Deggendorf).

Unzureichende Hygienemaßnahmen

"Durch eine Anzeige ergaben sich Hinweise, dass die vorgeschriebenen Schutz- und Hygienemaßnahmen in der Einrichtung möglicherweise nicht ordnungsgemäß umgesetzt und vollzogen wurden", hieß es. Es sei möglich, dass dadurch ein "größerer Personenkreis" einer Ansteckungsgefahr durch das Virus Sars-Cov-2 ausgesetzt gewesen sei.

Ein 82-jährige Frau sei nach dem Besuch der Einrichtung an der Erkrankung Covid-19 gestorben. "Die Gründe für die Infektion der Frau sind Gegenstand der weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen."

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Die Einrichtung habe die Kriminalpolizei bei dem Einsatz unterstützt, hieß es. Die Auswertung der sichergestellten Beweismittel werde noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

RND/dpa

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