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Bald strengere Corona-Maßnahmen? So ist die Stimmung in der Clubszene

Die Zahlen steigen, die Krankenhäuser sind überlastet – was passiert mit der Clubszene?

Angesichts der dramatischen Corona-Lage werden die Rufe nach härteren Maßnahmen lauter. Nachdem die Beratungen von Bund und Ländern am Dienstag ohne konkrete Beschlüsse endeten, soll es am Donnerstag eine weitere Bund-Länder-Runde geben. Von bevorstehenden neuen Regeln wird wohl auch die Clubszene betroffen sein.

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„Für uns ist es keine Frage, ob wir schließen müssen, sondern wann“, sagt Pamela Schobeß, die politische Sprecherin des Verbands der Musikspielstätten in Deutschland, der LiveMusikKommission. Genau verfolgt sie jede mögliche Maßnahme, über die diskutiert wird: „Es scheint sehr absehbar, dass man die Clubs schließen wird. Das ist frustrierend.“ Deshalb wünscht sich die Verbandssprecherin für Donnerstag vor allem eines: „Es wäre schön, wenn die politischen Fehlentscheidungen der Vergangenheit nicht wiederholt werden.“

„Als Clubbetreiber ist es wirklich schwierig nicht wütig zu werden“

Für Schobeß ist klar, dass die Politik früher hätte handeln müssen: „Warum hat man die Impfkampagne nicht vernünftig auf den Weg gebracht?“ Jetzt sei es dafür zu spät. Deshalb zog Schobeß für ihren eigenen Club, den sie in Berlin betreibt, bereits Konsequenzen: „Wir haben unseren Club bereits geschlossen. Wir wollten nicht warten, bis die Politik zu einer Entscheidung kommt, da die Krankhäuser jetzt schon voll sind. Wir sehen für uns Handlungsbedarf und sind solidarisch.“ Doch solch ein Schritt sei nicht jeder Einrichtung möglich: „Als Clubbetreiber ist es wirklich schwierig, nicht wütend zu werden.“

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Sie betont außerdem, dass sich viele Betreiber falsch dargestellt fühlten: „Wir sind nicht schuld an der aktuellen Situation. Ja, es kommt zu Infektionen, weil es Impfdurchbrüche gibt, weil es die Nähe gibt. Aber wären alle geimpft, hätten wir kaum schwere Verläufe und so keine Probleme in den Krankenhäusern.“

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