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Berliner Fetischclub wird Corona-Testzentrum: Andere Clubs wollen nachziehen

  • Wegen der Corona-Pandemie bleiben Berliner Clubs momentan geschlossen.
  • Um den dort leerstehenden Platz sinnvoll zu nutzen, sollen dort Corona-Schnellteststationen entstehen.
  • Den Anfang macht der Berliner Kitkat-Club an diesem Freitag.
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Berlin. Der Berliner Kitkat-Club will trotz derzeitiger Schließung von Freitag an Corona-Schnelltests anbieten und er soll nicht der einzige bleiben: Nach dem derzeitigen Teil-Lockdown wollen auch andere Berliner Clubs nachziehen. „Ziel ist es nicht, Geld zu verdienen, sondern dass sich die Menschen wieder freier bewegen können“, sagte der Sprecher der Clubkommission, Lutz Leichsenring, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Geplant seien Nachbarschaftszentren, in denen sich Ausgehwillige schnell und kostengünstig testen lassen können, bevor sie Restaurants, Bars oder auch die Oma besuchen, sagte Leichsenring. Die Clubs böten dafür genügend Platz. „Räume, die man gerade für nichts anderes nutzen kann, für solche Zwecke zu nutzen, liegt ja irgendwie auch nahe“, kommentierte Kultursenator Klaus Lederer (Linke) die Idee.

Corona-Schnelltests im Kitkat für 25 Euro

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Geplant sei es, Tests für weniger als 20 Euro in Kombination mit einer Software anzubieten, die die Ergebnisse auch für Bars und Restaurants ersichtlich macht. „Es wird aber keine Datenkrake sein“, so Leichsenring. Noch sei unklar, wie aussagekräftig die Tests seien, aber um einen schönen Abend zu verbringen, böten sie eine gewisse Sicherheit.

Das Interesse unter den etwa 300 Mitgliedern im Verband, sich zu beteiligen, sei groß. Auch etwa 400 Personen mit einer medizinischen Ausbildung hätten sich bereit erklärt, mitzuarbeiten, so Leichsenring. Auch der Kitkat-Club bietet die Tests in Zusammenarbeit mit einer Ärztin und geschultem Personal an, wie es auf Facebook heißt. Dort kosten die Tests rund 25 Euro.

Wann Clubs wieder öffnen können, ist unklar

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Schon im Oktober und damit vor Beginn des Teil-Lockdowns hatte die Clubkommission Überlegungen geäußert, Schnelltest-Bereiche vor Clubs einzurichten. So sollten Clubbesuche ermöglicht werden. Dort sollten Gäste freiwillig, auf eigene Kosten und unter Aufsicht „von angelerntem medizinischen Personal“ einen Corona-Schnelltest machen können.

Die Innenbereiche der Clubs sind seit Frühjahr geschlossen, viele fürchten um ihre Existenz. Zwischenzeitlich waren Veranstaltungen in Außenbereichen möglich. Wann Clubs wieder öffnen können, ist unklar.

RND/dpa

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