Jahrestag der britischen Impfkampagne: Prinz Charles ruft zum Impfen auf

  • Am 7. Dezember hat Großbritannien damit begonnen, flächendeckend gegen das Coronavirus zu impfen.
  • Zum Jahrestag der Impfkampagne hat Prinz Charles öffentlich für die Impfung geworben.
  • „Deshalb fordern wir alle auf, sich impfen zu lassen und den Booster zu bekommen, wie wir es selbst getan haben.“
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London. Am Jahrestag der britischen Corona-Impfkampagne haben Thronfolger Prinz Charles (73) und seine Frau Herzogin Camilla (74) fürs Impfen geworben. „Alle, die noch keine Impfung erhalten haben oder mit der Auffrischungsimpfung zögern, können wir nur auffordern, sich die Beweise auf unseren Intensivstationen anzusehen und denen zuzuhören, die dort arbeiten“, hieß es in einer Mitteilung am Mittwoch. Es sei mindestens zehn Mal wahrscheinlicher, dass Ungeimpfte in Kliniken müssen oder sterben als Geimpfte. „Deshalb fordern wir alle auf, sich impfen zu lassen und den Booster zu bekommen, wie wir es selbst getan haben.“

Am 7. Dezember 2020 hatte Großbritannien damit begonnen, Menschen flächendeckend gegen das Coronavirus zu impfen. Als erste erhielt Margaret Keenan in Coventry eine Dosis. Die mittlerweile 91-Jährige forderte die Briten am Mittwoch ebenfalls auf, sich impfen zu lassen. „Das beste Weihnachtsgeschenk, das ich haben könnte, ist, bei guter Gesundheit zu sein, die Spritze erhalten zu haben und mich frei von diesem furchtbaren Virus zu fühlen“, sagte Keenan.

Royal Family spricht offen über Impfstatus

Dass Charles und Camilla offen über ihren Impfstatus sprechen, ist nicht selbstverständlich. Gesundheitsfragen der Royals sind eigentlich Privatsache. Allerdings haben mehrere Mitglieder der königlichen Familie bereits offen übers Impfen gesprochen: Queen-Enkel Prinz William und seine Ehefrau Herzogin Kate (beide 39) ließen sich bei ihrer Impfung fotografieren. Zudem informierte der Buckingham-Palast über die erste Impfung von Queen Elizabeth II. (95). Der ungewöhnliche Schritt sollte dazu beitragen, Spekulationen und Falschinformationen einen Riegel vorzuschieben.

RND/dpa

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