„Mach das Virus weg“: Christkind bekommt Corona-Post besorgter Kinder

  • Das Coronavirus wird die Menschen an Weihnachten in diesem Jahr weiter verfolgen.
  • Kinder nutzen das heilige Fest, um ihre Sorgen wegen der Pandemie zu äußern.
  • In Briefen an den Christkind spielt das Thema eine große Rolle.
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Engelskirchen. Das Christkind bekommt es in diesem Jahr in den Wunschzetteln von Kindern auch mit Bitten rund um die Corona-Pandemie zu tun. Zu dieser Erkenntnis kommt die Post nach Sichtung der ersten Zuschriften in der am Freitag offiziell eröffneten Weihnachtspostfiliale in Engelskirchen im Bergischen Land. „Mach das Virus weg“, wünscht sich etwa Noah, dessen Oma den Text geschrieben hat, vom Christkind. Ein weiterer Noah hofft, „dass wir trotz Corona mit der Familie feiern dürfen“. Ein Samuel nimmt die Sache abgeklärt: „Ich weiß, dass auch dieses Jahr viel zu tun hast, besonders 2020. Wegen dem Corona-Virus schreibe ich Dir jetzt schon.“

In der Weihnachtspostfiliale sollen alle Zuschriften beantwortet werden, die Kinder bis zum 21. Dezember schicken. Das Christkind – eine Darstellerin im weißen Kleid – bekommt dafür Unterstützung von 16 Helferinnen. Engelskirchen ist eine von mehreren sogenannten Weihnachtspostfilialen in Deutschland.

In Briefen geht es nicht nur um Corona

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Im vergangenen Jahr trudelten etwa 130.000 Zuschriften aus mehr als 50 Ländern ein. Auch am Donnerstag lagen bereits wieder rund 10.000 vor.

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In den Briefen geht es aber natürlich nicht nur um Corona. Vielmehr finden sich auch ganz klassische Wünsche: Ein Puppenstuhl, ein Rätselbuch, ein großer Teddy oder Reitunterricht. Nach dem ersten Eindruck fielen die Wünsche in diesem Jahr nach Angaben der Post allerdings eher bescheiden aus.

RND/dpa

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