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  • Corona-Mutation: Düsseldorfer Arzthelferin mit B.1.1.7-infiziert, mindestens 450 Kontakte

Düsseldorfer Arzthelferin mit B.1.1.7 infiziert: Mindestens 450 Kontakte

  • Düsseldorf droht womöglich ein neuer Corona-Herd.
  • Eine Arztpraxismitarbeiterin steckte sich mit einer Coronavirus-Mutante an.
  • Sie hatte mit mehreren Hundert Personen Kontakt und soll trotz Krankheitssymptomen zunächst weitergearbeitet haben.
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Düsseldorf. Bei einer Arztpraxismitarbeiterin in Düsseldorf, die mit bis zu 450 Personen Kontakt hatte, ist die hochansteckende Coronavirus-Mutante B.1.1.7 nachgewiesen worden. Das teilte die Stadt am Samstag mit. Die Nachverfolgung der Kontaktpersonen laufe auf Hochtouren. Die Angestellte soll den Angaben zufolge trotz Krankheitssymptomen weitergearbeitet haben. Die Arztpraxis wurde geschlossen.

Mitarbeiter im Gesundheitsamt versuchten derzeit, alle Kontaktpersonen, vor allem Patienten der Praxis, zeitnah telefonisch zu erreichen, hieß es bei der Stadt. Für alle Kontaktpersonen der medizinischen Fachangestellten werde vorsorglich eine Quarantäne angeordnet.

Virusmutation gilt als deutlich ansteckender

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Das Ordnungsamt sowie die Kassenärztliche Vereinigung wurden informiert. Frühestens für Montag erwarte man eine Auswertung zu den Kontaktpersonen.

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Die Virusmutation B.1.1.7 gilt als deutlich ansteckender und auch als gefährlicher als das ursprüngliche Virus. Düsseldorf lässt nach eigenen Angaben seit Anfang Februar alle positiven PCR-Proben aus dem städtischen Testzentrum und den mobilen Testdiensten der Stadt zusätzlich auf Mutationen untersuchen.

RND/dpa

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