Corona: Mehr Anfragen bei der Kinderschutz-Hotline

  • Die Kinderschutz-Hotline Mecklenburg-Vorpommerns bekommt seit März mehr Anfragen.
  • Die Zahl der Meldungen möglicher Kindeswohlgefährdungen stieg jedoch nicht.
  • Die Anrufe würden sich auf Themen wie die Kita-Betreuung in Corona-Zeiten beziehen.
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Schwerin. Die landesweite Kinderschutz-Hotline erhält in Zeiten der Corona-Pandemie mehr Anfragen. Seit März gebe es wesentlich mehr Infoanfragen, teilte das Sozialministerium in Schwerin mit. Im April waren es demnach 46 Infoanfragen, vor Corona lag diese Zahl zwischen 15 und 20 im Monat. Die Anrufe würden sich unter anderem auf Themen wie die Kita-Betreuung in Corona-Zeiten beziehen.

Es gebe ebenfalls vermehrt Anfragen zum Verfahrensweg bei der Meldung einer eventuellen Kindeswohlgefährdung. Diese Zahl nahm coronabedingt jedoch nicht zu. Im April wurden laut Sozialministerium 22 Meldungen mit Hinweis auf eine mögliche Kindeswohlgefährdung registriert – im monatlichen Durchschnitt seien es vor Corona rund 25 gewesen.

Behörden informieren, wenn es einem Kind nicht gut zu gehen scheint

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“Die Kinderschutzhotline ist ein wichtiges Angebot im Kinderschutz”, sagte Sozialministerin Stefanie Drese (SPD). “Ich werbe dafür, diese Möglichkeit gerade jetzt in der Corona-Krise zu nutzen, um die Behörden zu informieren, wenn es einem Kind nicht gut zu gehen scheint”, sagte sie.

Die Kinderschutz-Hotline ist beim Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) angesiedelt und rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0800 1414007 erreichbar. Das Landessozialministerium stellt nach eigenen Angaben jährlich rund 130.000 Euro für das Angebot zur Verfügung.

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RND-Videoschalte: Kinderschutzbund-Präsident im Interview
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RND-Korrespondent Tobias Peter spricht mit Kinderschutzbund-Präsident Heinz Hilgers über Kita-Öffnungen und ärmere Familien in der Corona-Krise.

RND/dpa

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