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  • Corona-Hotspot: Passau löst Hildburghausen ab – neuer Höchstwert gemeldet

Neuer Höchstwert in Corona-Hotspot: Passau überholt Hildburghausen

  • Der Landkreis Hildburghausen ist seit Montag nicht mehr negativer Spitzenreiter der Corona-Inzidenzwerte.
  • Die Stadt Passau hat den thüringischen Kreis mit einem Wert von 579,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überholt.
  • Seit dem Wochenende gelten in beiden Corona-Hotspots verschärfte Hygieneregeln.
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Passau/Hildburghausen. Die Corona-Hotspot Hildburghausen (Thüringen) sorgte für großes Aufsehen in der Republik. Es war der erste Landkreis, der einen Inzidenzwert von über 600 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner erreichte. Zudem machte Hildburghausen mit Protesten gegen die Corona-Maßnahmen Schlagzeilen. Am Mittwochabend der vergangenen Woche trafen sich rund 400 Personen auf dem Marktplatz. Die Polizei musste Pfefferspray einsetzen, um die Lage unter Kontrolle zu bekommen.

Der zweite große Corona-Hotspot ist die Stadt Passau (Bayern), die den Inzidenzwert von Hildburghausen am Montag sogar überholt hat. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) von Montag (Stand: 0 Uhr) steckten sich in dem thüringischen Landkreis 579,1 Menschen pro 100.000 Einwohner an. In Passau steigt der Inzidenzwert auf einen neuen Höchstwert und liegt nun bei 579,5 Neuinfektionen. Die Stadt in Bayern ist damit neuer negativer Spitzenreiter in Deutschland.

Corona-Hotspots verschärfen Hygieneregeln

Seit Sonntag gelten im Landkreis Hildburghausen noch härtere Corona-Regeln. Nach einem unangemeldeten Corona-Protest gibt es nun ein Versammlungsverbot. Mit einer neuen Verordnung untersagte das Landratsamt schon am Samstag Versammlungen sowohl in geschlossenen Räumen als auch unter freiem Himmel sowie sämtliche Veranstaltungen im Kreisgebiet. Zudem gilt in der Innenstadt von Hildburghausen jetzt eine allgemeine Maskenpflicht.

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Unterdessen gelten seit Samstag auch in Passau angesichts der stark gestiegenen Zahl von Corona-Infektionen strenge Ausgangsbeschränkungen. Die Maßnahmen sollen zunächst eine Woche dauern, wie Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) am Freitag angekündigt hatte. Passauer dürfen ihre Wohnung nur noch aus triftigem Grund verlassen, beispielsweise um zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkaufen zu gehen. Außerdem gilt ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen.

RND/nis/dpa

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