Corona-Hotspot: Inzidenz-Wert in Hildburghausen fällt auf 595

  • Im Hildburghausen in Thüringen ist der Inzidenz-Wert wieder unter die Marke von 600 gefallen.
  • Seit Wochenmitte gelten in dem Corona-Hotspot strenge Ausgangsbeschränkungen.
  • Die Bundeswehr leistet mit 20 Soldaten Hilfe.
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Hildburghausen/Erfurt. Im Thüringer Corona-Hotspot-Landkreis Hildburghausen ist der Inzidenz-Wert wieder unter die Marke von 600 gefallen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche am Samstag bei 595 (Vortag: knapp 630).

Der Wert ist damit erstmals seit längerem nicht weiter gestiegen, sondern hat sich etwas abgeschwächt. Dennoch leuchtet der Südthüringer Kreis an der bayerischen Landesgrenze auf der Corona-Karte des RKI weiterhin als einzige Region in Deutschland pink.

Strenge Ausgangsbeschränkungen

Im Kreis Hildburghausen gelten seit Wochenmitte strenge Ausgangsbeschränkungen, alle Schulen und Kindertagesstätten sind geschlossen. Derzeit laufen die Vorbereitungen für eine bundesweit einzigartige Testaktion, bei der ab frühestens kommenden Dienstag die Infektionshäufigkeit unter den Kindergarten- und Schulkindern kontrolliert werden soll.

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Ziel der freiwilligen Tests ist eine baldige Rückkehr der Kitas und Schulen in den eingeschränkten Regelbetrieb. Dafür stehen 11 000 Antigen-Tests bereit. Die Bundeswehr leistet nach eigenen Angaben ab Montag mit mehr als 20 Soldaten Amtshilfe.

RND/dpa

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