Corona geleugnet und Personal belästigt: Klinikverbot für Briten

  • Vier Männer verbreiten in Livevideos aus einer britischen Klinik Corona-Verschwörungsmythen und belästigen das Personal.
  • Dabei halten sie sich auch nicht an Abstandsregeln oder tragen Masken – das hat Folgen.
  • Die Polizei verbietet den Männern den Zutritt zum Krankenhaus, außerdem müssen sie eine Geldstrafe zahlen.
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Worcester. Sie stellten die Corona-Pandemie in Live-Videos aus Kliniken als Falschmeldung dar und belästigten das Personal - nun dürfen vier Männer in England nur noch aus medizinischen Gründen ein Krankenhaus betreten. Die Polizei der westenglischen Stadt Worcester belegte die Männer im Alter von 27 bis 34 Jahren mit einem entsprechenden Verbot, sie müssen zudem Geldstrafen wegen Verstoßes gegen Corona-Regeln zahlen.

Das Quartett hatte Krankenhauspersonal belästigt, als es in Livestreams aus mehreren Kliniken behaupteten, die Corona-Risiken würden völlig übertrieben dargestellt. Die Männer trugen dabei weder Masken noch hielten sie Abstand, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

„Dieser Fall unterstreicht, dass wir nicht zögern werden, Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit der Öffentlichkeit zu gewährleisten, wenn sich dies negativ auf die Gesundheit des Personals, der Patienten und der Allgemeinheit auswirkt - auch wenn alle Anspruch auf Meinungsfreiheit haben“, betonte die Polizei. Die Männer hatten die Videos zu Jahresbeginn in mehreren Städten gedreht, kurz vor dem Höhepunkt der Pandemie in Großbritannien.

RND/dpa

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