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Corona-Formular in Essen: Andere Städte haben Postfach für Verstöße

  • Die Stadt Essen wird derzeit wegen eines Onlineformulars zur Meldung von Corona-Verstößen kritisiert.
  • Die Städte Hildesheim und Dortmund ermöglichen es den Anwohnern ebenfalls, Personen per Mail zu melden.
  • Dann wird den Hinweisen nachgegangen.
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Ein Onlineformular der Stadt Essen, mit dem Bürger Verstöße gegen Corona-Regeln melden können, ist auf heftige Kritik gestoßen. Auf der Internetseite der Stadt gibt es ein Onlinemeldeformular für Corona-Verstöße. Es hat den Titel: „Melden eines Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung (Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2)“.

Doch nicht nur Essen hat eine Möglichkeit eingerichtet, Verstöße zu melden. Ähnliche Vorkehrungen haben auch Dortmund und der Landkreis Hildesheim getroffen. Die Anwohner können die Verstöße direkt per Mail ans örtliche Ordnungsamt schicken. Die Beamten gehen den Hinweisen dann nach.

500 eingegangene Verstöße in Hildesheim

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Das Postfach gebe es für den Landkreis Hildesheim seit April, wie Sprecherin Birgit Wilken erklärt: „Seitdem sind rund 500 Meldungen dort eingegangen. Überwiegend gemeldet wird mangelnder Abstand bei größeren Gruppen in oder vor Lokalen oder auch, wenn Kontaktdaten in einem Restaurant nicht aufgenommen werden“, fasst sie zusammen.

Die Folge dessen sei, dass die Behörden verstärkt an den genannten Orten kontrollieren, sollte sich das Geschilderte bestätigen.

Stadt Dortmund besitzt Corona-Postfach

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Auch in Dortmund gibt es eine direkte Anlaufstelle, wenn es um das Melden von Verstößen gegen die Corona-Regeln geht. Anders als in Hildesheim, ist die Mailadresse aber nicht nur dafür eingerichtet worden, wie Sprecher Christian Schön erklärt: „Das Postfach ist für alles da. Die Bürger melden darüber ihre Veranstaltungen an oder stellen detaillierte Fragen zu bestehenden Regelungen“, erklärt er. Auch Verstöße würden darüber eingehen: „Es sind allerdings überwiegend die Anmeldungen“, sagt der Sprecher.

RND/lmw

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