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Corona-Ausbruch mit zwei Toten in Seniorenheim: Mehrheit der Mitarbeiter ließ sich nicht impfen

  • In einem Seniorenheim in Lützen (Sachsen-Anhalt) wollen sich 75 Prozent der Mitarbeiter nicht gegen Corona impfen lassen.
  • Dann kommt es zu einem Ausbruch – und zwei Bewohner sterben an dem Virus.
  • Einer der Verstorbenen, ein 90-Jähriger, war bereits zweimal geimpft.
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Lützen. In einem Pflegeheim in Lützen (Sachsen-Anhalt) ist es zu einem Corona-Ausbruch gekommen. Bisher haben sich 15 Bewohner und 13 Mitarbeiter infiziert, zwei 90-Jährige sind im Zusammenhang mit der Infektion gestorben, berichtet die „Leipziger Volkszeitung“ (LVZ). Zuvor hatten sich demzufolge 75 Prozent der Pflegekräfte dort nicht gegen das Virus impfen lassen wollen.

Das Coronavirus sei laut der Amtsärztin des Landkreises, Dr. Ina Schmidt, von einem ungeimpften Pflegenden in die Einrichtung getragen worden. Das sagte Schmidt der „Mitteldeutschen Zeitung“, die als erstes über diesen Fall berichtet hat.

Bei den infizierten Mitarbeitern handelt es sich laut dem Bericht ebenfalls um allesamt ungeimpfte Personen. Unter den beiden Verstorbenen sei eine Person gewesen, die bereits zweimal geimpft wurde, und eine, die sich auf eigenen Wunsch nicht habe impfen lassen wollen.

RND/hsc

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