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Corona-Ausbruch in Ischgl: Erste Gerichtsverhandlung am 17. September

  • Vor einem Jahr ist es zu einem großen Ausbruch von Corona-Infektionen im österreichischen Touristenort Ischgl gekommen.
  • Eine erste Gerichtsverhandlung soll nun am 17. September beginnen.
  • Der vorherige Termin am 9. April war wegen der Pandemie abgesagt worden.
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Wien. Der erste Gerichtsprozess um Corona-Ansteckungen im Tiroler Skiort Ischgl findet nun am 17. September vor dem Landgericht für Zivilrecht in Wien statt. Das teilte der Verbraucherschutzverein (VSV), der die Kläger vertritt, mit. Ein erster Termin am 9. April war wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Bei dem Prozess geht es um eine Schadenersatzklage von Hinterbliebenen eines Österreichers, der in Ischgl mit dem Coronavirus infiziert wurde und dann starb.

Rund 100 weitere Klagen gegen die Republik Österreich sind laut VSV in Vorbereitung. Infektionen in ganz Europa sollen auf den für seine Partyszene bekannten Ort zurückzuführen sein. Eine unabhängige Expertenkommission hatte zwischenzeitlich festgestellt, dass es im Krisenmanagement zu Fehlern und Fehleinschätzungen gekommen war. Der Staat Österreich hat jedoch schuldhaftes Handeln bestritten.

RND/dpa

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