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Corona-Ausbruch: Betreiber gibt Restaurant auf – und kommt damit Verbot zuvor

  • Ein Restaurant in Ostfriesland ist nach der Wiedereröffnung ungewollt in die Schlagzeilen geraten.
  • Es gab mehrere Corona-Infektionen, und es hagelte Kritik.
  • Jetzt scheint das Aus des Restaurants besiegelt zu sein, zumindest unter dem derzeitigen Betreiber.
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Nach einer Reihe von Corona-Infektionen in einem Restaurant im Kreis Leer gibt der Betreiber die Gaststätte auf. Der Mann habe seine Lizenz zurückgegeben, berichtet der NDR. Damit sei der Betreiber der Gemeinde Moormerland (Landkreis Leer) allerdings nur zuvorgekommen – sie hätte ihm die Lizenz ohnehin entzogen, bestätigte die Bürgermeisterin der Gemeinde Moormerland, Bettina Stöhr. Dem “Spiegel” sagte sie, der Wirt der Alten Scheune habe “mitgeteilt, dass er sein Gewerbe abmeldet”. Er dürfe das Lokal nicht wieder öffnen.

Stöhr betonte gegenüber dem Nachrichtenmagazin, der Schritt habe nichts mit dem Virus zu tun. Der Betreiber sei dem Bericht zufolge einem Verbot zuvorgekommen. Die Gemeinde habe festgestellt, dass der Mann “als Person das Lokal nicht betreiben darf”, heißt es weiter.

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Nach der Wiedereröffnungsveranstaltung im Restaurant Alte Scheue in Moormerland hat es 27 nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus gegeben. Den Erkenntnissen des Landkreises nach zählen 23 Infizierte zu der geschlossenen Gesellschaft, die sich am 15. Mai in dem Restaurant getroffen hat. Die Zahl der Menschen in Quarantäne lag zuletzt bei 154.

RND/seb

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