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  • Corona aktuell, 04.04.2020: Gouverneur: New York steuert auf Gipfelpunkt zu

Liveblog: Mehr als 300.000 Infektionen in den USA

  • Das Coronavirus Sars-CoV-2 hat den Alltag von Milliarden Menschen fest im Griff.
  • In Deutschland sind mittlerweile mehr als 92.000 Menschen mit dem Virus infiziert und 1295 Menschen gestorben.
  • In anderen europäischen Staaten fordert Covid-19 weiterhin hohe Opferzahlen.
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Berlin/Hannover. Das Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich weiter aus. Alle Entwicklungen können Sie hier im Liveblog verfolgen.

Corona: Das Wichtigste in Kürze

  • Die Lage weltweit: Weltweit sind laut der Johns-Hopkins-Universität mehr als eine 1,1 Millionen Fälle gemeldet. Mindestens 233.000 Menschen wurden bereits geheilt (Stand: 4. April 2020, 18 Uhr). Die Zahl der Toten liegt inzwischen bei über 60.000. Die drastischsten Fallzahlen vermelden die USA: In den Vereinigten Staaten sind mittlerweile mehr als 278.500 Menschen positiv getestet worden – mehr als in Italien (119.827) und Spanien (124.736) zusammen.
  • So sieht es in Europa aus: Spanien, Italien, Deutschland und Frankreich sind am stärksten betroffen. Spanien hatte am Freitag erstmals mehr als 900 Todesfälle in einem Zeitraum von 24 Stunden durch das neuartige Coronavirus verzeichnet.
  • Die Lage in Deutschland: In Deutschland gibt es aktuell 92.050 Infizierte und 1295 Todesfälle (4. April, 18 Uhr). Besonders hohe Zahlen verzeichnen Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.
  • Soforthilfe: Deutschlandweit ist eine Corona-Hotline eingerichtet: 030 90282828. Menschen, die eine eigene Infektion befürchteten, sollen laut KBV zunächst bei der Praxis oder der Arzthotline 116 117 anrufen. Wenn ein Infizierter gleich eine Praxis aufsuche, könne diese aus Gründen des Seuchenschutzes vorübergehend geschlossen werden, hieß es.
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Live-Ticker
Aktualisieren
  • 04.04.20 19:58

    Mehr als 300.000 Infektionen in den USA

    In den USA gibt es inzwischen mehr als 300 000 bekannte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. Das ging am Samstagnachmittag (Ortszeit) aus Daten der Universität Johns Hopkins hervor. Knapp 8200 Menschen starben demnach in den USA infolge der von dem Virus verursachten Lungenkrankheit Covid-19.

    In den USA gibt es mit rund 300 915 Infektionen deutlich mehr bekannte Fälle als in jedem anderen Land der Welt. Das Virus verbreitet sich weiterhin rasant. Bislang sind der Bundesstaat New York und die gleichnamige Ostküstenmetropole am schlimmsten von der Epidemie betroffen. Allein dort gab es bislang rund 113 000 bekannte Infektionen und rund 3600 Tote.

    Die Webseite der Forscher der Universität Johns Hopkins wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand bestätigter Infektionen als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der US-Gesundheitsbehörde CDC.

  • 04.04.20 19:53

    Österreich wird wohl mehr Standortdaten auswerten


    Österreich wird im Kampf gegen das Coronavirus nach Ostern womöglich verstärkt auf Standortdaten von Mobiltelefonen zugreifen. Das deutete Bundeskanzler Sebastian Kurz am Samstag nach Angaben der Nachrichtenagentur APA vor Journalisten an. «Wir haben alle ein Ziel, nämlich möglichst schnell wieder unsere Freiheit zurückzubekommen», sagte der 33-Jährige demnach. «Dazu wird es Begleitmaßnahmen brauchen.» Die Auswertung von Standortdaten (Tracking) werde eine «wichtige Basis» sein. Weil zwei Millionen Österreicherinnen und Österreicher kein Smartphone besitzen, werde an Schlüsselanhängern gearbeitet, über die dann wohl ebenfalls der Standort ermittelt werden könne.

    Zusätzlich zum Tracking brauche es laut Kurz schnelle Tests und die sofortige Isolation aller Kontakte von Infizierten. Die weiteren Säulen der künftigen österreichischen Strategie werden demnach der Schutz gefährdeter Gruppen und älterer Menschen sowie das konsequente Abstandhalten und das Tragen von Masken sein.

    Diese Maßnahmen sollen dafür sorgen, dass nach Ostern ein Schritt in Richtung Normalität gemacht werden könne. Die Regierung hat bereits mehrfach angekündigt, am Montag einen Fahrplan für die Zeit nach Ostern verkünden zu wollen. Die Österreicher dürfen darauf hoffen, dass dann wieder mehr Geschäfte öffnen werden. «Klar ist, dass wir beim Handel mit dem Wiederhochfahren beginnen werden», sagte Kurz.

    Österreich läuft seit Mitte März auf Minimalbetrieb, außer Drogerien und Lebensmittelläden mussten quasi alle Geschäfte schließen, auch Lokale und Restaurants sind zu. Zudem gelten Ausgangsbeschränkungen. Die Maßnahmen zeigten Wirkung: Die Zahl der Sars-CoV-2-Infektionen stieg zuletzt um weniger als vier Prozent am Tag an.

  • 04.04.20 18:16

    Fünfjähriges Kind stirbt an Coronavirus

    Traurige Nachrichten aus Großbritannien. Ein fünfjähriges Kind ist an Covid-19 gestorben.
  • 04.04.20 17:32

    Schwangere Verlobte von Boris Johnson mit Corona-Symptomen im Bett

    Die schwangere Verlobte des britischen Premierministers Boris Johnson, Carrie Symonds, hat nach eigenen Angaben eine Woche mit Symptomen der Lungenkrankheit Covid-19 im Bett verbracht. Das teilte die 32 Jahre alte ehemalige Kommunikationschefin der Konservativen Partei am Samstag per Twitter mit. Getestet worden sei sie aber nicht. «Nach sieben Tage Ausruhen fühle ich mich stärker und bin auf dem Weg der Besserung», so Symonds. Schwanger zu sein mit Covid-19 sei offensichtlich beunruhigend, fügte sie hinzu und teilte eine Online-Infobroschüre mit ihren Followern. «Bitte lesen Sie und befolgen Sie die aktuellsten Leitlinien, die ich sehr beruhigend fand», schrieb sie.

    Auch Johnson (55) leidet an Covid-19 und hält sich seit mehr als einer Woche alleine in Selbstisolation in seiner Dienstwohnung in der Downing Street auf. Er wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Noch am Freitag berichtete er von Fieber, das er erst auskurieren müsse, bevor er wieder in die Öffentlichkeit gehen könne. Johnson und Symonds hatten erst Ende Februar ihre Verlobung und die Schwangerschaft bekannt gegeben. Das gemeinsame Baby soll im Frühsommer auf die Welt kommen.

  • 04.04.20 16:51

    App liefert Hinweise auf Corona-Erkrankung

    Bei Symptomen wie Husten, Halskratzen oder Fieber kommt schnell der Verdacht auf, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben. Bevor das Gesundheitsamt deswegen konsultiert wird, kann eine App jetzt Klarheit schaffen.
  • 04.04.20 16:31

    Gouverneur: New York steuert auf Gipfelpunkt zu

    In der Corona-Krise steuert New York nach Einschätzung von Gouverneur Andrew Cuomo auf den Gipfelpunkt zu. Auf Basis verschiedener Projektionen erwarte er dies in etwa einer Woche, sagte er am Samstag bei seiner täglichen Pressekonferenz. "Mir wäre lieber, der Gipfelpunkt wäre morgen. Ich will, dass das alles vorbei ist."

    Im Bundesstaat New York mit rund 19 Millionen Einwohnern hätten sich bislang knapp 114 000 Menschen mit dem Erreger infiziert, sagte Cuomo. Das sind rund 10 000 mehr als noch am Freitag. 3565 Menschen starben, mehr als 500 davon seit Freitag. Der Ostküstenstaat ist derzeit mit seinen Infizierten-Zahlen das Epizentrum der Coronavirus-Krise in den USA - auch weil dort deutlich mehr getestet wird als in anderen Bundesstaaten.
  • 04.04.20 16:24

    Walmart führt Einbahnstraßen-Verkehr ein


    Der größte US-Einzelhandelskonzern will mit neuen Maßnahmen die Verbreitung des Coronavirus verringern: Ab kommender Woche wird Walmart die Flure zwischen den Regalen als Einbahnstraßen markieren, damit es für Einkäufer leichter wird, engen Kontakt mit anderen Menschen zu vermeiden.

    Zudem wird der Einlass für die meist riesigen Walmarkt-Läden künftig auf etwa ein Fünftel der maximalen Kapazität begrenzt. Demnach sollen ab Samstag etwa pro 90 Quadratmeter Ladenfläche nur noch fünf Kunden erlaubt sein, wie das Unternehmen am Freitag (Ortszeit) erklärte. Mitarbeiter würden dafür am Eingang die Kunden abzählen und begrenzen, hieß es.
  • 04.04.20 16:11

    Google-Daten: So wirkt sich Corona auf beliebte Urlaubsorte aus

    Die Welt steht gefühlt still, seitdem das Coronavirus sich rasant über die Kontinente hinweg ausbreitet. Google hat nun Daten aus mehr als 100 Ländern analysiert. Mit teilweise überraschenden Ergebnissen.
  • 04.04.20 15:47

    Deutschland: Mehr als 89.300 Corona-Nachweise

    Die Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland ist weiter gestiegen: Bislang haben sich mehr als 89.300 Menschen mit dem Sars-CoV-2-Erreger infiziert. Besonders viele Corona-Fälle gibt es nach wie vor in Bayern.
  • 04.04.20 15:33

    Brasilien: Mehr Corona-Tote befürchtet als offiziell bekannt


    Ein Foto sorgt in Brasilien in den Zeiten der Corona-Krise für Besorgnis und Unruhe. Denn das Bild von Dutzenden von offenen Gräbern führt in den Medien zu Spekulationen, dass die Zahl der Opfer des Coronavirus höher sein könnte als die Zahlen der öffentlichen Statistik belegen.

    Seit dem Beginn der Corona-Krise stieg die Zahl der Beerdigungen auf dem Friedhof, einem der größten Lateinamerikas, nach einem Bericht des Portals "UOL" vom Samstag um 30 Prozent. Die Zahl der Corona-Infizierten in Brasilien lag offiziell zuletzt bei mehr als 9000, 365 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus bislang gestorben, die meisten davon im Bundesstaat São Paulo.

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Wie sich das Coronavirus bisher ausbreitete
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Chronologie des Virus, das sich rasend schnell ausbreitet und mit dem sich immer mehr Menschen infizieren.
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RND/seb/hsc/msc, mit dpa und AP

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