Cannabis angebaut: Deutscher Kickboxer in Thailand festgenommen

  • Wegen Drogendelikten nimmt die Polizei in Nordthailand einen Deutschen fest.
  • Dem 29-Jährigen wird vorgeworfen, Marihuana angebaut und verkauft zu haben.
  • Ihm droht eine lange Haftstrafe.
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Bangkok. Die Polizei in Thailand hat in der nördlichen Stadt Chiang Mai einen Deutschen wegen des Anbaus und Verkaufs von Marihuana festgenommen. Der Verdächtige befinde sich derzeit in einem Gefängnis der Stadt und riskiere bis zu fünf Jahren Haft, sagte Polizeisprecher Amornchai Trangwacharakul am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Nach Medienberichten soll es sich um einen 29-Jährigen handeln, der als Muay-Thai-Boxtrainer in Deutschland gearbeitet hatte, bevor er Anfang des Jahres nach Thailand gezogen sei. Polizisten hätten in einem von dem Mann gemieteten Haus 13 Cannabispflanzen sowie einige Behälter mit getrocknetem Marihuana gefunden, die an Kunden geliefert werden sollten. Im Erdgeschoss des Hauses seien zudem Werkzeuge zum Anbau der Pflanzen, Erde und Dünger entdeckt worden.

Der Deutsche soll zunächst in Thailand als Boxer gearbeitet haben, dann aber wegen der Corona-Pandemie arbeitslos geworden sein. Laut Trangwacharakul sollen „vertrauliche Ermittlungen“ zu der Festnahme geführt haben. Thailand hat extrem strenge Anti-Drogen-Gesetze. Bei schweren Vergehen droht sogar die Todesstrafe.

RND/dpa

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