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Café verkauft Schoko-Nikolaus mit Mundschutz: Wütende Proteste von Corona-Leugnern

  • Eine Konditorei aus Bayern verpasst Schokoladen-Nikoläusen einen Mundschutz.
  • Die Reaktionen in sozialen Medien lassen nicht lange auf sich warten, bei Facebook kassiert das Café wütende Kommentare.
  • Doch sind die Schoko-Nikoläuse wirklich geschmacklos?
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Bad Königshofen im Grabfeld. Ein Schokoladen-Nikolaus mit Mundschutz - die Idee einer nordbayerischen Konditorei hat für Anfeindungen in sozialen Netzwerken gesorgt. „Ich wollte keinem auf die Füße treten. Das war einfach nur als Gag gedacht“, sagte Herbert Häcker, Inhaber von Café Heintz in Bad Königshofen im Grabfeld.

Auf Facebook reihten sich Kommentare wie „abartig“, „Wir hoffen, dass ihr bankrott macht“ und „Schämt euch“. Die Konditorei nimmt an, dass es sich um Corona-Leugner und Menschen, die den Heiligen Nikolaus verunglimpft sehen, handelt.

Konditormeister Herbert Häcker steht in seiner Konditorei Cafe Heintz in Bad Königshofen neben einem großen Schoko-Weihnachtsmann mit Mund-Nasen-Schutz. © Quelle: Nicolas Armer/dpa
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Mittlerweile häufen sich auf Facebook aber auch positive Kommentare unter den Bilder. „Eine Konditorei, die mit der Zeit geht - sehr sympathisch! Liebe geht durch den Magen - also gönnt euch einen dieser Nikoläuse!“, schreibt ein Nutzer. Eine andere Frau findet: „Die Nikoläuse sind total schön geworden und die mit Maske empfinde ich als humorvolles Augenzwinkern. Wieso sollte der Weihnachtsmann ohne Maske unterwegs sein, wenn wir alle eine tragen?“

Schon zu Ostern stellte die Konditorei Osterhasen mit Mundschutz vor - darüber hatte sich keiner beschwert. Und vielleicht hat die Aktion für das Café sogar einen positiven Ausgang: Es gibt inzwischen eine Menge an Bestellungen der Schoko-Nikoläuse mit Maske.

RND/dpa/seb

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