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  • Busunglück in Kamerun: Mindestens 53 Tote, mehr als 20 Verletzte nach Unfall mit Tanklaster

Mindestens 53 Tote bei Busunglück in Kamerun

  • Bei einem Unfall in Kamerun sind am Mittwoch mindestens 53 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 20 Personen sind verletzt.
  • Ein Bus stieß mit einem Tanklaster zusammen, der Kraftstoff explodierte.
  • „Es ist unmöglich, die Leichen zu identifizieren, die ich gesehen habe“, sagte ein Augenzeuge.
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Jaunde. Bei einem Verkehrsunfall im zentralafrikanischen Kamerun sind mindestens 53 Menschen gestorben. Ein Bus sei am Mittwoch auf einem Hügel in der Nähe von Dschang im Westen des Landes mit einem Tanklaster kollidiert, der Kraftstoff transportierte, sagte der Gouverneur der West-Region, Awah Fonka Augustine. Nach dem Zusammenstoß seien die beiden Fahrzeuge in Flammen aufgegangen. Mehr als 20 Menschen hätten Verbrennungen erlitten und würden medizinisch notbehandelt, sagte er.

In Kamerun und anderen Ländern Afrikas kommt es immer wieder zu tödlichen Verkehrsunfällen. Das liegt oft daran, dass die Straßen schlecht und kaum beleuchtet sind und die Fahrzeuge alt sind und wenig gewartet werden. Erst im Dezember hatten im Westen Kameruns ein Lastwagen und zwei Busse einen Unfall, dabei starben rund 40 Menschen.

Hunderte Menschen machten sich auf den Weg nach Santchou, um nach Angehörigen zu suchen. „Es ist unmöglich, die Leichen zu identifizieren, die ich gesehen habe“, sagte ein 54-jähriger Geschäftsmann auf der Suche nach seinem Bruder.

Verkehrsunfälle kommen in Kamerun relativ häufig vor. Die Regierung macht das Fahrverhalten einzelner Personen und den schlechten Zustand von manchen Autos dafür verantwortlich. Fahrerinnen und Fahrer dagegen sagen, schlechte Straßen seien der Grund. Im Dezember kamen bei einem Verkehrsunfall 37 Menschen ums Leben.

RND/dpa/AP

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