• Startseite
  • Panorama
  • Bußgelder bei privaten Feiern in Hamm: Strafen ab 2000 Euro bei Fehlverhalten

Hamm verhängt Einschnitte bei Feiern: Bußgeld von 2000 Euro bei Fehlverhalten

  • Auf die vergangenen sieben Tage gerechnet übersprang Hamm deutlich die wichtige Schwelle von Neuinfektionen.
  • Die Stadt ergreift jetzt erste Maßnahmen.
  • Private Veranstaltungen zwischen 50 und 150 Personen müssen im Vorfeld ab Dienstag von der Stadt genehmigt werden.
Anzeige
Anzeige

Hamm. Die Stadt Hamm will bei privaten Feiern deutliche Einschränkungen vornehmen, um gegen stark erhöhte Corona-Neuinfektionen vorzugehen. Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann (CDU) kündigte am Montag in einer Video-Pressekonferenz an, private Veranstaltungen zwischen 50 und 150 Personen müssten im Vorfeld ab Dienstag von der Stadt genehmigt werden. Es werde ein Bußgeld ab 2000 Euro verhängt, wenn es zu Fehlverhalten komme.

Stadt will lokalen “Lockdown” verhindern

In der westfälischen Stadt seien am Montag 46 Neuinfektionen gemeldet worden. Auf die vergangenen sieben Tage gerechnet sei die wichtige Schwelle von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern deutlich übersprungen worden. Der Wert liege aktuell bei 70,9.

Weiterlesen nach der Anzeige
Anzeige

Bei einer einzigen Hochzeitsfeier und einem damit verbundenen Fest hätten sich mindestens 86 Einwohner von Hamm infiziert. Man wolle einen lokalen "Lockdown" verhindern, so Hunsteger-Petermann. Schulen, Kitas und Gastronomie könnten wie bisher weiterlaufen.

RND/dpa

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen