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Bushaltestelle vor Einfahrt gebaut: Mieter wütend über versperrte Zufahrt

  • In der Nähe von Bonn wurde eine neue Bushaltestelle unmittelbar vor eine Hauseinfahrt gebaut.
  • Eine direkte Zufahrt auf den Hof ist nun nicht mehr möglich.
  • Mieter Arno Zaun ist fassungslos - und will vor Gericht ziehen.
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Euskirchen. Eine neue Bushaltestelle sorgt in Euskirchen bei Bonn für Ärger: Die Stadtverkehr Euskirchen GmbH (SVE) hat sie unmittelbar vor eine Hauseinfahrt gebaut. „Das ist wirklich nicht zu glauben“, sagte Mieter Arno Zaun der Deutschen Presse-Agentur. Eine direkte Zufahrt auf den Hof sei nun nicht mehr möglich. Damit Fahrgäste bequem in den Bus einsteigen können, wurde die Bordsteinkante bereits auf knapp 30 Zentimeter angehoben. Demnächst soll noch ein Wartehäuschen installiert werden.

Uwe Brinkmann, Prokurist der Stadt-Tochter SVE, bestätigte auf dpa-Anfrage den Bau der Haltestelle vor Zauns Einfahrt. Eine weitergehende Stellungnahme wollte er wegen des nun laufenden Rechtsstreits aber nicht abgeben. Zuvor hatten mehrere Medien über die Haltestellen-Posse berichtet.

„Da vor dem Tor ein Blumenkübel steht, ist die SVE wohl davon ausgegangen, dass die Einfahrt nicht mehr genutzt wird“, mutmaßt Anwohner Arno Zaun. „Aber ob ich da was vor stelle oder nicht - Einfahrt bleibt doch Einfahrt.“ Der 58-Jährige hat zwar kein Auto, aber dennoch müsse das Tor vollständig passierbar bleiben, meinte er. Sein Holzlieferant zum Beispiel könne das Holz nun nicht mehr bis zur Tür bringen. Sein Vermieter habe nun einen Anwalt eingeschaltet.

RND/dpa

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