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Sechsjähriger bastelt Koalas aus Ton, um Australiens Tieren zu helfen

  • Als er Berichte über die Brände in Australien sah, brach es dem sechsjährigen Owen aus Massachusetts das Herz.
  • Mit selbstgebastelten Koalas aus Ton versuchte er einen Beitrag zur Tierrettung zu leisten.
  • Das stolze Ergebnis: 29.000 Dollars für die Tierwelt in Down Under.
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50 Dollar kostet ein Koalabärchen aus Ton bei Owen Colley. Mindestens. Aber man kann auch viel mehr spendem wenn man will. Die kleinen grauen Beuteltierchen baut der Sechsjährige aus Hingham, Massachusetts, in Handarbeit zusammen. Dann werden sie verschickt.

Die Resonanz auf Owens Aktion war so groß, dass die Käufer jetzt noch ein wenig auf ihre Ware warten müssen. 29.000 Dollar gingen für Owens Angebot inzwischen ein. Der Junge schenkt das Geld der Organisation Wildlife Rescue South Coast Incorporated. Er will helfen. Und war begeistert zu hören, dass man mit seinem Geld 2200 Beuteltere einen Monat lag füttern kann.

"Oh mein Gott, wir haben gar nicht so viel Ton!"

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Berichte über das Schicksal von Millionen Tieren in den Buschfeuern Australiens hatten dem kleinen Owen das Herz zerrissen. Hilflos fühlte er sich, bis Mutter Caitlin spontan einen Koala zeichnete. Nach der Vorlage bastelte sie mit ihren Sohn dann die ersten kleinen Tonkoalas für die Spendenaktion. Die Sache war sofort ein Erfolg. "Wir sahen, wie all die Spenden reinkamen und dachten ungefähr so: Oh mein Gott, wir haben gar nicht soviel Ton", sagte Mutter Colley dem Nachrichtensender CNN.

Drei bis vier Minuten benötigt Owen für jedes Figürchen. Die Ohren werden aus weißem Ton gemacht, Augen und Nase aus schwarzem Ton. Hinterher kommen sie bei 275 Grad Celsius für 17 Minuten in den Ofen.

"Wir haben die Absicht, jeden Koala herzustellen. es wird nur nicht morgen sein", sagt Caitlin Colley. "Es handelt sich um eine Sechsjährigen, der seine kleinen Hände gebraucht, um die Formen und Ohren zu gestalten - das braucht Zeit."


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Buschfeuer in Australien: Deutsche sammelt Stoffbeutel für verwaiste Beuteltiere (17. 1. 2020)

Stoffbeutel aus Deutschland sollen Jungtieren in Australien helfen, die bei den Buschfeuern verletzt worden sind. Seit Jahresbeginn sammelt Gertje Forlong selbstgenähte Stoffbeutel, um sie zu den Auffangstationen für Koalas, Wombats oder Kängurus zu bringen. Die Taschen sollen ein Ersatz für den Beutel der Mutter sein - viele Jungtiere müssen nach der Rettung aus dem Feuer ohne Elterntiere zurechtkommen.

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Die 44-Jährige, die in Mülheim an der Ruhr einen Stoffladen betreibt, hat eine persönliche Verbindung nach Australien. „Ich habe Verwandte in Victoria, die die Brände selbst mitbekommen haben“, sagt sie. Diese habe sie gefragt, wie sie - außer mit Geld - helfen könne. Ihre Verwandten machten sie auf die verletzten Beuteltiere aufmerksam, die in Stoffbeuteln aufgepäppelt werden.

Die 44-jährige Gertje Forlong drapiert ein Stofftier in einen gespendeten Doppeltstoffbeutel, die nach den Buschbränden in Australien für die verletzten Koalas benötigt werden. © Quelle: Roland Weihrauch/dpa

Über Facebook hat sie einen Aufruf gestartet. Sie suchte Mitstreiter, die wie Forlong einige Beutel in der passenden Größe nähen könnten. Die passenden Schnittmuster hat sie dazu aus Australien erhalten. „Zum Nähen komme ich aber gar nicht“, berichtet die 44-Jährige. Seit dem Aufruf stehe ihr Telefon kaum still. Sie müsse Spender informieren und den Versand der Taschen nach Australien organisieren. „Bisher habe ich schon rund 100 Beutel bekommen. Sehr wahrscheinlich werden es aber um die tausend Stück werden.“

Noch ist nicht ganz klar, wie die gesammelten Beutel von Mülheim aus nach Victoria kommen werden. Wahrscheinlich werde sie selbst nach Australien fliegen, sagt Forlong. Denn das Porto für den Versand sei bei der großen Menge an Beuteln höher als die Kosten für den Flug. Interessierte können über Facebook Kontakt aufnehmen.

Video
Neues Zuhause für Baby-Koalas: Mülheimerin näht Tierbeutel
1:31 min
An Gertje Forlong aus Mülheim gehen die Bilder von den verbrannten Koalas und Kängurus aus den australischen Wäldern nicht spurlos vorbei.  © dpa
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Dankbarer Koala hält Hand eines Helfers

Australien steht in Flammen und über eine Milliarde Tiere sind bereits in den Buschbränden verendet. Vor allem die Koala-Population des Kontinents ist in großer Gefahr. Wie die „Tagesschau“ berichtete, seien bereits 30.000 Tiere durch die Feuer ums Leben gekommen.

Viele Menschen wollen daher den Not leidenden Tieren helfen. So versuchte ein Mann, einen Koala vor dem Verdursten zu retten. In einem Video auf Twitter ist zu erkennen, wie der Mann eine Wanne mit Wasser für das Tier füllt. Als der Koala jedoch nicht daraus trinkt, gibt er ihm das Wasser kurzerhand direkt aus der Flasche. Wenig später greift der Koala nach der Hand des Mannes und umklammert sie fest, während er gierig aus der Flasche trinkt.

Regierung wirft Karotten für Kängurus aus Helikopter (13.01.2020)

Die verheerenden Waldbrände in Australien nehmen kein Ende. Deswegen greift die australische Regierung zu ungewöhnlichen Maßnahmen: Im Bundesstaat New South Wales werfen Helfer Lebensmittel aus Hubschraubern, um die Not leidenden Tiere mit Nahrung zu versorgen.

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Der Umweltminister von New South Wales, Matt Kean, machte daher auf die „Operation Felskänguru“ über Twitter aufmerksam: „Mitarbeiter der National Parks & Wildlife Service haben heute Tausende Kilos Nahrungsmittel (hauptsächlich Süßkartoffeln und Karotten) für unsere Bürstenschwanz-Felskänguru-Kolonien in New South Wales fallen lassen“, schrieb er.

Buschfeuer in Australien: Rettungskräfte sollen verwaiste Babytiere töten (08.01.2020)

Mehr als eine Milliarde Tiere sollen schätzungsweise bislang ihr Leben in den Flammen verloren haben, dennoch schöpfen die Helfer Hoffnung und Trost, wenn sie vereinzelte Tiere vor dem sicheren Tod retten können. Nichtsdestotrotz rät die Regierung des Bundesstaates Victoria den Einsatzkräften vor Ort dazu, bestimmte Tiere zu töten, sobald sie aufgefunden werden. In erster Linie sollen davon etwa Koala- oder Kängurubabys betroffen sein.

In einem Schreiben der Regierung von 2018 steht geschrieben, dass diese Tiere „eine lange Pflege“ benötigen und folglich „nicht erfolgreich in die Wildnis“ integriert werden können. Die Konsequenz: Es wird die Tötung der Babytiere empfohlen – entweder durch eine Spritze oder durch Erschießen.

Herzzerreißend: Wombat mit Brandwunden kreuzt eine Straße (08.01.2020)

Ein aus den Feuern entkommener Wombat kreuzte den Weg von Michael Richardson, als der am Sonntagmorgen nahe Kulnura an der Küste von New South Wales mit dem Rad unterwegs war.

Richardson filmte das langsam trottende Tier, nachdem er ihm aus seiner Wasserflasche zu trinken gegeben hatte, wie die australische Ausgabe der „Daily Mail“ am Dienstag berichtete. „Es schien ein wenig verwirrt zu sein, während es am Straßenrand nach etwas zu essen suchte“, berichtete Anderson der Nachrichtenagentur Press Association. „Sein Fell war an einigen Stellen verbrannt. Es war herzzerreißend.“

Über eine Milliarde Tiere durch Waldbrände getötet (07.01.2020)

In verschiedenen Berichten war zuvor von 480 Millionen toten Tieren die Rede. Doch der WWF Australien schätzt, dass etwa 1,25 Milliarden Tiere direkt oder indirekt durch die Brände getötet wurden. Die australische Umweltministerin Sussan Ley schätzt, dass bis zu 30 Prozent der Koalas bei den Bränden an der mittleren Nordküste von New South Wales ums Leben gekommen sind. Koalas könnten in der freien Natur in Ostaustralien in 30 Jahren ausgestorben sein.

Video von besonderem Einsatz: Zwei Teenager retten Koalas (07.01.2020)

Vor allem für Koalas, die sich recht langsam bewegen, sind die Brände lebensbedrohlich. So auch auf Kangaroo Island, der drittgrößten Insel Australiens. Ein paar allerdings haben Glück, denn zwei Teenager haben es sich in diesen Tagen zur Aufgabe gemacht, Koalas aus dem brennenden Wald zu retten. Auf Youtube stellte einer der beiden Jungs ein Video von der Rettungsaktion ein. Das Video zeigt ein Auto voller erschöpfter Koalas. Sie brachten die Tiere in den Kangaroo Island Wildlife Park, wo Tierärzte und Tierpfleger sich um die erschöpften Koalas kümmern.

Lkw-Fahrer rettet kleinen Koala vor Buschfeuern in Australien (06.01.2020)

Geschichten von geretteten Tieren sind da Balsam: so wie die eines kleinen Koalas, der gerade in einem Lastwagen Unterschlupf fand. So postete der Lkw-Fahrer Damian Campbell-Davys auf Facebook Bilder des Koalas, den er in seinem Wagen aufgenommen hat: Der Koala döst auf dem Beifahrersitz, krabbelt auf dem Armaturenbrett herum oder trinkt aus einer Schale – herzerwärmend. Das findet auch Campbell-Davys: „Wenn das nach den Schrecken von gestern kein Lächeln aufs Gesicht zaubert, ist irgendwas falsch“, schreibt er zu seinem Schützling.

Buschfeuer in Australien: Junger Mann rettet Koalas vor dem Tod (06.01.2020)

Die Buschfeuer in Australien wüten weiter und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Einwohner versuchen auf ihre Art zu helfen – so wie Patrick Boyle, ein junger Mann aus Mallacoota, einem australischen Küstenort. Er rettet Koalas und andere Wildtiere aus den Buschländern.

Bekannt wurde das, als seine Schwägerin Renae Bruce die Fotos in den sozialen Medien teilte. Darauf ist Boyle unter anderem mit einem in eine Decke gewickelten Koala im Arm zu sehen. Dazu schreibt die Frau: „Das ist nur einer von sieben Koalas, den mein mutiger und selbstloser Schwager gerettet hat. Seit dem Buschfeuer sucht er in den Buschländern nach verletzten Wildtieren. Er hat sie alle in das Tierheim in Mallacoota gebracht.“

Schockierendes Foto von verbranntem Babykänguru

Zurzeit sorgt das Bild eines verbrannten Kängurus für Erschütterung. Dem Bild zufolge, das der Fotograf Brad Fleet auf Instagram postete, handelte es sich noch um ein Jungtier – es ist nicht besonders groß. Das Babykänguru blieb vermutlich in einem Stacheldrahtzaun hängen und verbrannte dort. Das legt das Foto zumindest nahe – denn die verkohlte Tierleiche hängt immer noch in dem Zaun.

Gegenüber dem „Spiegel“ bestätigte Fotograf Fleet, der für die australische Nachrichten-Website „The Advertiser“ arbeitet, die Echtheit des Fotos. Es sei demzufolge vergangene Woche in Cudlee Creek entstanden, in der Nähe der Stadt Adelaide im Bundesstaat Südaustralien.

RND