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Bundeswehrhubschrauber im Tiefflug: Soldat wirft Blumen für Verlobte ab - Ermittlungen

  • Ein extrem tief fliegender Bundeswehrhubschrauber hat am Donnerstag für Aufregung im Sauerland gesorgt.
  • Aus dem Flieger war ein weißes Päckchen abgeworfen worden - erst war die Rede von "lebenswichtigen Mitteln".
  • Doch in Wirklichkeit war es wohl ein Blumenstrauß eines Soldaten für seine Verlobte.
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Arnsberg. Zwei Bundeswehrangehörige sollen in Nordrhein-Westfalen einen Blumengruß für eine Frau im Sauerland aus einem Hubschrauber abgeworfen haben. Nach dem Tiefflug des Bundeswehrhubschraubers über einem Dorf im Sauerland, der einige Einwohner in Aufregung versetzt hatte, ermittelt die Polizei wegen möglicher Verstöße gegen das Luftverkehrsgesetz. Die Ermittlungen richteten sich gegen mindestens zwei Bundeswehrangehörige - einen 44-Jährigen aus Arnsberg sowie den Piloten, sagte ein Polizeisprecher am Freitag.

Aus dem sehr niedrig fliegenden Hubschrauber sei über dem Ort Holzen ein weißes Paket abgeworfen worden, das eine Frau eingesammelt habe. Erst war die Rede von “lebenswichtigen Mitteln”. Doch nach dpa-Informationen lag in dem Päckchen ein Blumenstrauß eines Soldaten für seine Verlobte. Dies hatte zuvor auch der WDR berichtet.

Anwohnerin hat die Polizei eingeschaltet

"Die genauen Hintergründe des Vorfalls werden noch ermittelt", sagte der Polizeisprecher. Nach Zeugenaussagen sei der Hubschrauber am Montag längere Zeit im Tiefflug über Holzen geflogen und über einer Wiese auf fünf bis zehn Meter Höhe heruntergegangen. Eine Anwohnerin hatte die Polizei eingeschaltet, weil der Hubschrauber auch Pferde auf einer Weide erschreckt habe.

RND/dpa/hsc

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