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Kurioser Prozess: Soldat vor Gericht, weil er nicht sofort ins Bett gehen wollte

  • Zu einem kuriosen Prozess ist es in Dresden gekommen.
  • Dort stand ein Bundeswehrsoldat vor Gericht, weil er nach einer Party in der Kaserne nicht direkt ins Bett gehen wollte.
  • Stattdessen rauchte er erst noch eine Zigarette – das brachte ihm nun Ärger ein.
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Dresden. Vor dem Dresdner Amtsgericht muss sich derzeit ein 29 Jahre alter Bundeswehrsoldat wegen Gehorsamsverweigerung verantworten. Grund für die Anschuldigung gegen den Oberstabsgefreiten und Offiziersanwärter: Er hatte einen Befehl, ins Bett zu gehen, ignoriert und hatte stattdessen zunächst noch eine Zigarette geraucht, wie die „Dresdner Neuesten Nachrichten“ (DNN) am Samstag berichten.

Demnach hatte der Angeklagte Justus K. den Abschluss eines Lehrgangs mit anderen Absolventen im Treppenhaus einer Unterkunft gefeiert. Eine große Abschlussfeier, wie sonst üblich, hatte der Kommandant zuvor coronabedingt untersagt. Als es zu einer Auseinandersetzung unter den Kameraden kam, schickte ein anwesender Offizier vom Wachdienst die Soldaten nach „DNN“-Angaben zur Bettruhe. K. verweigerte und rauchte zuvor noch.

Warum der Sachverhalt nicht intern geklärt wurde, ist nicht bekannt. Das Verfahren vor dem Gericht wurde vorläufig gegen die Zahlung von 800 Euro an eine soziale Einrichtung eingestellt.

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