• Startseite
  • Panorama
  • Brutaler Hooligan-Angriff auf „Megapark“-Türsteher: Aufmunternde Worte von Mickie Krause

Brutaler Hooligan-Angriff auf „Megapark“-Türsteher: Aufmunternde Worte von Mickie Krause

Nach dem brutalen Angriff zweier Hooligans aus Leipzig auf einen Türsteher am Ballermann melden sich nun Freunde und Bekannte des Opfers zu Wort – darunter auch Partysänger Mickie Krause. Das Opfer könnte schwere dauerhafte Schäden davontragen.

Anzeige
Anzeige

Palma de Mallorca. Freunde und Partygäste sorgen sich um den Türsteher, der am vergangenen Wochenende von zwei deutschen Hooligans brutal angegriffen worden war: Der 44-Jährige erlitt bei der Attacke schwerste Verletzungen, musste operiert werden und wurde auf der Intensivstation behandelt.

Wie spanische Medien berichten, lag der Mann mit senegalesischem Migrationshintergrund nach dem Angriff der beiden 20 Jahre alten Männer aus Leipzig bewusstlos auf dem Boden und blutete aus einem Ohr. Später habe er seine Beine nicht mehr bewegen können. Mit schweren Kopf- und Rückenverletzungen wurde der Senegalese in die Uniklinik Son Espases in Palma de Mallorca eingeliefert, berichtet die "Leipziger Volkszeitung". "Er wurde am Montag operiert", erklärte Tomás Ibarz, Sprecher der Discotheken-Gruppe Cursach gegenüber der "Mallorca-Zeitung". Folgeschäden wie eine Querschnittslähmung werden nicht ausgeschlossen.

Mickie Krause postet aufmunternde Wort für attackierten Türsteher

Weiterlesen nach der Anzeige
Anzeige

Der brutale Angriff ereignete sich vergangenen Samstag vor der Discothek "Megapark" am Partystrand von S'Arenal. Partysänger Mickie Krause tritt dort regelmäßig auf und kennt den zusammengeschlagenen Türsteher. Auf Facebook veröffentlichte er ein Bild von sich und dem 44-Jährigen, schrieb dazu: "Abu, ich drücke dir die Daumen, dass deine OP gut verläuft! Du bist und bleibst mein bester Mann! Alles erdenklich Gute für Dich!"

Andere User kommentierten den Beitrag. „Ich wünsche dir alles Glück der Welt! Du bist so ein lieber Mensch“, schrieb eine Nutzerin und postete ein Selfie von sich und dem 44-Jährigen. „Ach du Schreck. Abu? Alles gute Jung, mit dir war immer gut lachen. Komm wieder“, lautet ein anderer Kommentar. Oder: „Auch wir durften ihn kennenlernen. Drücken die Daumen das alles gut kommt.“

Mutmaßliche Angreifer waren Mitglied in Kampfsportvereinen

Anzeige

Die beiden mutmaßlichen Angreifer sitzen derzeit in Untersuchungshaft in Spanien, gegen sie wird wegen schwerer Körperverletzung ermittelt. Nach Angaben der spanischen Polizei wird ein „rassistischer Hintergrund“ vermutet. Auf ihren Telefonen stießen Ermittler auf rechtsradikale Symbole und Bilder des rassistischen Klu-Klux-Klans.

Die beiden sollen zu einer Reisegruppe mehrerer Dutzend Hooligans gehören, die am Ballermann feierten. Wie mehrere Medien berichten, sind die jungen Männer Mitglieder in Kampfsportvereinen, die als Anlaufpunkt der rechten Szene gelten. Das Leipziger „Imperium Fight Team“ wird in Zusammenhang mit den Angriffen auf den Stadtteil Connewitz von 2016 gebracht.

Von RND

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen