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Bruno Schubert: Gericht lehnt Anklage gegen “Bierkönig”-Witwe ab

  • Im Prozess gegen die Witwe des im Jahr 2010 verstorbenen Unternehmers Bruno Schubert hat das Landgericht Frankfurt eine Entscheidung getroffen.
  • Der 35-jährigen Meharit Kifle wurde vorgeworfen, ihren Mann durch Unterlassung getötet zu haben.
  • Das Landgericht Frankfurt weist die Anklage nun zurück. Es gäbe keinen ausreichenden Tatverdacht gegen die Frau.
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Frankfurt/Main. Das Landgericht Frankfurt hat die Anklage gegen die Witwe des vor knapp zehn Jahren gestorbenen Frankfurter “Bierkönigs” Bruno Schubert nicht zugelassen. Die zuständige Strafkammer sehe keinen hinreichenden Tatverdacht für den Vorwurf des versuchten Totschlags durch Unterlassen, sagte ein Sprecher des Landgerichts am Donnerstag. Zuvor hatte die “Bild”-Zeitung darüber berichtet. Damit kommt es erst einmal nicht zu einem Prozess.

Witwe von Bruno Schubert wurde acht Jahre nach seinem Tod angeklagt

Die Staatsanwaltschaft hatte bereits im Februar 2018 nach jahrelangen Ermittlungen die 62 Jahre jüngere Witwe des Mitte Oktober 2010 gestorbenen Frankfurter Ehrenbürgers angeklagt. Dem früheren Generalbevollmächtigten des Brauereibesitzers, einem Frankfurter Rechtsanwalt und Notar, warf sie Beihilfe vor. Da keiner der beiden in Untersuchungshaft sitzt, galt das Verfahren nicht als besonders eilbedürftig.

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Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat Beschwerde gegen den Beschluss des Landgerichts eingelegt, wie eine Sprecherin sagte. Nun muss das Oberlandesgericht Frankfurt entscheiden, ob es womöglich doch noch zu einem Prozess kommt.

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Die Ermittlungen waren eingeleitet worden, weil der frühere Inhaber der Henninger-Brauerei im letzten Monat seines Lebens unter anderem nur unzureichend mit Flüssigkeit versorgt worden sein soll. Später hatte es nach früheren Angaben der Staatsanwaltschaft aus seinem Umfeld Hinweise auf einen nicht natürlichen Tod gegeben. Die Leiche von Schubert war deshalb im Jahr 2012 für Untersuchungen exhumiert worden.

RND/dpa

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