Bremerhaven sieht Infektionsherd bei islamischem Zuckerfest

  • Die Stadt Bremerhaven vermutet einen zweiten Infektionsherd bei Familienfeiern zum islamischen Zuckerfest.
  • Demnach seien elf Infektionen mit dem Virus Sars-Cov-2 bestätigt worden.
  • Fünf Kontaktpersonen wurden zuhause in Quarantäne geschickt.
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Bremerhaven. Nach einem Corona-Ausbruch in einer freikirchlichen Gemeinde in Bremerhaven vermutet die Stadt einen zweiten Infektionsherd bei Familienfeiern zum islamischen Zuckerfest. In diesen Familien seien mit Stand Dienstag elf Infektionen mit dem Virus Sars-Cov-2 bestätigt, teilte der Magistrat mit. Fünf Kontaktpersonen seien zuhause in Quarantäne geschickt worden.

Zwei Kinder aus der Gruppe hatten vergangene Woche die Schule besucht. Dort wurden Schüler und Lehrer als Kontaktpersonen zweiten Grades identifiziert. Der Unterricht in den betroffenen Teilklassen wurde bis Ende der Woche ausgesetzt, um Testergebnisse abzuwarten. Die Familienfeste zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan gelten auch als Infektionsherd für einen Corona-Ausbruch in Göttingen.

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In der christlichen freikirchlichen Gemeinde in Bremerhaven werden nach Angaben der Stadt weiterhin 58 Infektionen gezählt. Nach aktuellem Kenntnisstand wurde das Virus vermutlich nicht in Gottesdiensten übertragen, sondern in sozialen Kontakten der Gemeindemitglieder untereinander.

RND/dpa

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