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Braut posiert für Hochzeitsvideo in Beirut – dann kommt die Explosion

  • Eine junge Frau posiert nach ihrer Trauung für Hochzeitsfotos und -videos im Zentrum von Beirut.
  • Dann kommt die Wucht der Explosion.
  • Aufnahmen des Moments werden in sozialen Medien zigfach angesehen und geteilt.
1:45 min
Die Frau hatte am Dienstag an ihrem Hochzeitstag für Fotos und Videos posiert, kurz bevor es zu der heftigen Lagerhausexplosion im Hafen kam, die Schäden im Radius von rund 20 Kilometern anrichtete. Die Braut, eine Ärztin, befand sich zum Zeitpunkt der Detonation in der Innenstadt.  © Reuters
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Beirut. Wie sehr die Explosion in Beirut die Menschen aus ihrem Alltag gerissen hat, macht ein Video deutlich, das in sozialen Medien bereits millionenfach aufgerufen wurde. Darauf zu sehen: Eine junge Braut, die in ihrem Hochzeitskleid in der libanesischen Hauptstadt posiert. Dann trifft sie die Wucht der Explosion.

Bei der Frau handelt es sich Medienberichten zufolge um Israa Seblani, eine Ärztin, die am Dienstag in Beirut ihre Hochzeit feierte. Für die Videoaufnahmen hielt sie sich mit ihrem Fotografen Mahmoud Nakib in der Innenstadt Beiruts auf.

Video
Beirut: Braut posiert für Hochzeitsvideo – Dann kommt die Explosion
1:45 min
Eine Ärztin posiert nach ihrer Trauung für Fotos und Videos. Dann kommt die Wucht der Explosion.  © Reuters
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Explosion fegt den Brautstrauß weg

Das Video beginnt mit Aufnahmen der lächelnden Braut, die Kamera kommt auf sie zu und schwenkt an ihrem weißen Brautkleid herunter. Die Kamera ist auf die Füße der Braut gerichtet, als die Schockwelle der Explosion ihren Blumenstrauß wegfegt und ihr Kleid hinter ihr aufbläst. Weißer Rauch beginnt den Platz zu verhüllen und Glassplitter regnen nieder. Die Kamera schwenkt die Straße herunter und folgt dann der Braut, die sich in ein Gebäude in Sicherheit zu bringen scheint. Größere Verletzungen habe die Frau nicht erlitten, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Der kleine Platz soll sich etwa einen Kilometer südwestlich des Explosionsortes am Hafen befinden. Bei der Detonation wurden mindestens 135 Menschen getötet und weitere 5000 verletzt.

RND/seb

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