Unbekannte werfen Brandsätze gegen RKI-Gebäude: Staatsschutz der Polizei ermittelt

  • Ein Gebäude des Robert-Koch-Instituts wurde in der Nacht zu Sonntag Anschlagsziel Unbekannter.
  • Sie warfen Brandsätze gegen die Fassade des Hauses.
  • Eine politische Motivation wird geprüft.
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Gegen die Fassade eines Gebäudes des Robert-Koch-Instituts wurden in der Nacht zu Sonntag Brandsätze geworfen. Gegen 2.40 Uhr bemerkte ein Sicherheitsmitarbeiter mehrere unbekannt gebliebene Personen, die gegen die Fassade des Gebäudes in der General-Pape-Straße Flaschen warfen. Dabei soll auch eine Fensterscheibe zu Bruch gegangen sein.

Bei dem Haus handelt es sich laut Polizei um ein Institutsgebäude im südlichen Stadtbezirk Tempelhof-Schöneberg. Das Hauptgebäude liegt im Nordwesten der Hauptstadt. Das Robert-Koch-Institut war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Die Flammen konnte der Mitarbeiter löschen. Verletzt wurde niemand, wie die Beamten weiter berichteten.

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Da eine politische Motivation bei der versuchten Brandstiftung geprüft wird, hat der polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die weiteren Ermittlungen übernommen. Das RKI ist eine Gesundheitsbehörde, die auch für Infektionskrankheiten wie etwa Covid-19 zuständig ist.

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Knapp 26.000 Corona-Fälle in Berlin

In Berlin ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen erneut leicht gestiegen. Der Inzidenzwert lag am Samstag laut Corona-Lagebericht des Senats bei 119,1. Am Tag zuvor war er mit 114,8 angegeben worden. Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen lag bei 416 – gegenüber 893 am Freitag und 783 am Donnerstag. In ganz Deutschland wurden nach RKI-Angaben am Sonntag 11.176 neue Corona-Infektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet.

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Laut Polizei wurde ein Gebäude des Robert-Koch-Instituts in Berlin in der Nacht zu Sonntag mit Flaschen und Brandsätzen beworfen. © Quelle: Annette Riedl/dpa

Bislang wurden seit Beginn der Pandemie in Berlin 25.789 Corona-Fälle gemeldet. 18.075 Menschen gelten inzwischen als genesen (259 mehr als am Vortag). Die Zahl der auf Intensivstationen betreuten Patienten stieg um 19 auf 120.

Unter den Berliner Bezirken hat Neukölln nach wie vor die meisten Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen. Der Wert lag bei 228,8, gefolgt von Mitte mit 209,5, Tempelhof-Schöneberg mit 164,1 und Friedrichshain-Kreuzberg mit 151,9. Dann folgt mit Abstand als Nächstes Charlottenburg-Wilmersdorf mit 107,4.

RND/ak

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